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Der neue Mast am Höhenweg im Westen Söcking ist eine von drei Anlagen, die künftig für die Mobilfunkversorgung in dem Ort ausreichen soll – und sogar Effekte zum Beispiel für die Westumfahrung haben dürfte.

Bauausschuss

Drei Mobilfunkmasten für Söcking sind genug

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Söcking ist gut bedient mit drei Mobilfunkmasten. Das hat ein Experte dem Starnberger Bauausschuss nun bestätigt. 

Söcking – Bessere Versorgung bei weniger Belastung: So lässt sich der Rahmenplan für den Mobilfunk in Söcking zusammenfassen, den der Bauausschuss des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen hat. Ebenso einstimmig schoben die Stadträte allen Überlegungen einen Riegel vor, den bestehenden Mobilfunkmast an der Riedeselstraße 2 zu ertüchtigen.

Drei Standorte sollen künftig für die Mobilfunkversorgung in Söcking ausreichend sein: der bestehende Mast am Alersberg, die im Bau befindliche Anlage am Höhenweg und ein neuer Mast südlich der Friedhofstraße. Diplom-Ingenieur Hans Ulrich von der Firma „funktechanalyse.de“ sprach von „Konzeptstandorten“. Er stellte als Experte die Ergebnisse seiner Untersuchungen kurz vor. Demnach bringe die Nutzung des Standorts Friedhof gegenüber der Anlage an der Riedeselstraße eine Entlastung der Immissionen von rund 70 Prozent, sagte Ulrich, der früher beim Umweltinstitut München gearbeitet hat. Aufgrund der höheren Antennenanlagen ermöglichten die Konzeptstandorte zudem eine Versorgung „in deutlich besserer Qualität und Leistungsfähigkeit als bisher“. Weitere Mobilfunkanlagen seien nicht mehr nötig.

Damit entfällt auch die Berechtigung für den Standort an der Riedeselstraße. Bereits im April 2018 hatte Bürgermeisterin Eva John die Aufstellung eines Bebauungsplans als dringliche Angelegenheit beschlossen, nachdem der Mobilfunkbetreiber entgegen vorheriger Absprachen die bestehende Anlage ertüchtigen wollte. Nun setzte der Ausschuss auf Vorschlag der Verwaltung einen drauf und verabschiedete einen Bebauungsplanentwurf, der den Bereich nördlich der Friedhofstraße und östlich der Riedeselstraße als „allgemeines Wohngebiet“ festsetzt. Damit sind die Chancen gut, dass die Antenne über kurz oder lang verschwindet.

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Der Ausbau steht zwar nicht unmittelbar bevor, aber mittelfristig wird der neue Mobilfunkstandard 5G auch den Landkreis erreichen. Das lassen die Pläne der Anbieter wie Vodafone, die bestehende Standorte mit der Technologie aufrüsten wollen, deutlich erkennen. Und auch die Bürgermeister beschäftigt das Thema.

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