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Volle Seepromenade: Exakt 300 Wanderer machten sich am Samstagmorgen auf die 50-Kilometer-Tour um den Starnberger See.   

Dreikönigsmarsch rund um den Starnberger See

300 Wanderer und drei Lamas

Das war eine Tour! 300 Wanderer haben beim Dreikönigsmarsch  den Starnberger See umrundet und damit eine schöne Tradition gepflegt.

Tutzing/Starnberg– Man sah der Dame förmlich an, wonach sie sich schon die ganze Zeit gesehnt hatte. „Eine Essiggurke wäre super!“ rief sie aus, kaum dass sie den „Tutzinger Hof“ betreten hatte. Die Gaststätte in Tutzing war am Samstag eine Verpflegungsstation beim Dreikönigsmarsch rund um den Starnberger See. Genau 300 Wanderer machten mit. Am Morgen machten sie sich in Starnberg am Dampfersteg auf den 50 Kilometer langen Weg. Für Organisator Manfred Kager und sein 20-köpfiges Team gab es viel Lob. Sie hatten sich aber auch einiges einfallen lassen, um die Teilnehmer bei Laune zu halten. So warteten an einer der Stationen am Ostufer drei Lamas auf die Wanderer – „mit sehr langen Wimpern“, schwärmte Coco Kutschke aus München, die den Marsch mitmachte.

An den einzelnen Verpflegungsstätten boten die Helfer viel Abwechslung: nach 13 Kilometern in Ammerland Bananen, Äpfel und Müsliriegel, nach 26 Kilometern in Seeshaupt, Wurst-, Käse- und Schmalzbrote sowie einen Stand der Erdinger Brauerei, zu der die Wirte Petra Gsinn und Rolf Läkamp vom „Tutzinger Hof“ den Kontakt hergestellt hatten. Bei ihnen im Gasthaus gab’s dann nach 38 Kilometern Kaffee und Kuchen, aber auf Wunsch auch die begehrte Essiggurke.

Die meisten der Wanderer wirkten in Tutzing noch erstaunlich fit. Nur einige wenige bogen zum Bahnhof ab. Vor Jahrzehnten waren Wanderungen rund um den Starnberger See sehr beliebt. Zurzeit kommt das Weitwandern wieder auffallend in Mode. Vielleicht spielen dabei Protagonisten wie Hape Kerkeling („Ich bin dann mal weg“) oder Manuel Andrack eine Rolle. Nach 45 Kilometern hielten die Organisatoren am Steg 1 in Niederpöcking Glühwein bereit, bevor sich alle, die es bis Starnberg geschafft haben, zum Abschluss trafen.

Gefallen hat es den Teilnehmern. „Wenn’s nicht so anstrengend wäre“, sagte Brigitte Lindner aus München, „dann würde ich’s übermorgen nochmal machen.“  

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