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Auch der ehemalige Trachten-Laden in der Hauptstraße steht leer.

Einzelhandel in Starnberg

Neues Parkhaus am Bahnhof See?

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Starnberg - Ein Thema wird in der Debatte über das Ladensterben in Starnberg immer wieder angesprochen: die Verkehrsführung und die Parkmöglichkeiten in Innenstandnähe.

Für Johannes Bötsch, Referent für Handel und Gewerbe im Starnberger Stadtrat, kein neues Problem. Aber eines, das man angehen müsse. „Ich will die Autos nicht aus der Innenstadt verbannen“, sagt er. Doch natürlich ist es ein Problem, wenn man nicht ohne Gefahr für Leib und Leben die Maximilianstraße überqueren kann. „Wir sollten darüber nachdenken, auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes am Bahnhof See ein weiteres kostengünstiges Parkhaus zu errichten“, meint Bötsch. Das würde von Anwohnern und Berufspendlern sicher gut angenommen und würde wieder mehr Menschen in die Innenstadt locken. Auch über die Entscheidung, die meisten S-Bahnen am Bahnhof Nord halten zu lassen, müsse man noch einmal nachdenken: „Früher sind die Pendler am Bahnhof See aus- und eingestiegen, sind dann zwangsläufig durch die Innenstadt gelaufen und haben die eine oder andere Besorgung erledigt“, sagt Bötsch weiter. Die Höchstparkdauer wurde bereits im Mai von einer auf zwei Stunden angehoben. „Mehr würde ich allerdings nicht befürworten, schließlich brauchen die Geschäfte auch noch eine gewisse Fluktuation.“ Mit anderen Worten: Wenn Dauerparker die raren Stellplätze in der Innenstadt blockieren, meiden die Kunden schlimmstenfalls eher den Weg ins Zentrum. Und das ist wirklich unerwünscht.

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