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Kaufer schaut nach oben: Seiner Meinung nach drohen weitere Eisenteile abzubrechen.
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Gefahr von oben: Die Tür öffnet genau an der Stelle, an der das Eisenteil heruntergebrochen ist.
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2,095 Kilogramm wiegt das Eisenteil, das von der Säule abgebrochen ist.
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An den denkmalgeschützten Säulen sind Schäden zu erkennen.
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An den denkmalgeschützten Säulen sind Schäden zu erkennen.
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An den denkmalgeschützten Säulen sind Schäden zu erkennen.
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An den denkmalgeschützten Säulen sind Schäden zu erkennen.
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An den denkmalgeschützten Säulen sind Schäden zu erkennen.

Gefahr für Reisende 

Schock am Starnberger Bahnhof: Eisenteile lösen sich

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Starnberg – Am Starnberger Bahnhof lösen sich Eisenteile von Säulen. Für Reisende gefährlich, es müsste dringend saniert werden – doch Bahn und Stadt streiten sich um die Zuständigkeit. 

Zwei Kilo Gusseisen, drei Meter Höhe. Der Fall ist klar: „Wenn da einer steht – das reicht für eine Schädelfraktur“, sagt Werner Kaufer. Am Starnberger Bahnhof entdeckte der Pöckinger gestern ein Eisen-Teil, das von einer der denkmalgeschützten Säulen abgebrochen ist. „Ich bin gerade aus dem Zug gestiegen, da lag es. Da dachte ich mir: Jetzt langt’s aber.“ Schließlich laufe die Debatte über eine Sanierung des Bahnhofs bereits seit Jahren. Die Verzögerung wird nun offenbar zu einer Gefahr für Bahnreisende. 

Keine mutwillige Zerstörung: "Das Ding ist einfach abgegammelt" 

„Wenn nur Dreck oder Brösel herunterkommen, wäre es ja vollkommen egal“, sagt Kaufer. Aber gleich an mehreren Säulen fehlen bereits Teile, die wohl abgebrochen sind, weitere Risse sind schon zu sehen. Das ist kein Zufall, wie der ehemalige Metallanalytiker glaubt. „Es ist höchstlogisch, dass hier alles runter kracht.“ Die Säulen, schätzt Kaufer, stehen bereits seit Bahnhofseröffnung 1854. Dass sie nun marode sind, liege neben dem Alter an „Vibration und Wetter. „In den letzten Wochen waren Rüttelgeräte oder andere ungewöhnliche Züge unterwegs.“ Einen Gleisbauzug mit 48 schotterbeladenen Waggons habe er am Starnberger Bahnhof wenden gesehen: „Da bebt die Burg.“ Außerdem schade das fehlende Dach: „Das ist die Starkregenseite.“ Und so brechen Eisenteile der Säulen einfach ab: „Das ist kein frischer Bruch, da ist nirgends eine Schadstelle“, sagt Kaufer über sein Fundstück. „Das Ding ist einfach abgegammelt.“ 

Bahn hat erst vor wenigen Tagen Verkehrssicherung durchgeführt

Kommt bald mehr herunter? „Damit muss man rechnen“, sagt Kaufer, „das ist eine echte Gefahr“. Vor viereinhalb Jahren wurden die Dächer auf den Bahnsteigen wegen Statik-Problemen abgebaut – die Säulen sind seitdem der Witterung ausgesetzt. Ein neues Dach, so teilt ein Bahnsprecher auf Anfrage mit, solle die Stadt stellen. „Die Bahn besteht auf Umsetzung des Vertrags von 1987.“ Demnach sei die Stadt zu Sanierungsmaßnahmen verpflichtet. Bürgermeisterin Eva John dementiert: „Dabei geht es um einen kompletten Neubau an anderer Stelle.“ Für den Bestand sieht John die Stadt nicht zuständig: „Ob da ein Dach ist oder nicht, entscheidet die Bahn.“ 

Es scheint jedenfalls festzustehen, dass die Säulen ohne Dach gelitten haben. Das Problem ist der Bahn bislang nicht aufgefallen, wie ein Sprecher bestätigt. Erst vor wenigen Tagen habe eine Mitarbeiter Maßnahmen zur Verkehrssicherung durchgeführt und werde sich die Bahnsteige noch einmal anschauen. Eines betont der Sprecher bereits: „Wir werden sicher keine neuen Säulen hinstellen."

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