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Aus etwa drei Metern Höhe fielen Eisenteile von den denkmalgeschützten Säulen am Starnberger Bahnhof herab. Bislang wurde dabei offenbar niemand verletzt. Die Bahn hat die Säulen nun gesichert, wie sie mitteilt.

Eisenteile

Bahn: Starnberger Bahnhof nun sicher

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Starnberg – Die Bahn hat die maroden Säulen am Starnberger Bahnhof gesichert, wie sie mitteilt. Der Streit mit der Stadt ist damit aber nicht beendet.

Die Gefahr ist gebannt. Das zumindest verkündet die Deutsche Bahn auf Anfrage. Nachdem bekannt wurde, dass sich am Starnberger Bahnhof Eisenteile von den denkmalgeschützten Säulen lösen (wir berichteten), hat die DB nun offenbar reagiert. Vor zwei Wochen hatte ein Merkur-Leser ein zwei Kilo schweres Eisenteil gefunden. Die Dachpfosten seien nun von einer Fachfirma geprüft worden, heißt es. Daraufhin seien verrostete Eisenteile abgeklopft worden. 

Stadt prüft Finanzierung von 105-Millionen-Euro-Projekt

„Ein Ablösen von weiteren Pfostenelementen ist nicht mehr zu befürchten“, sagt ein DB-Sprecher. Die Frage nach der Sicherheit an den Bahngleisen scheint geklärt – offen bleibt der Streit zwischen Bahn und Stadt um den Um- oder Neubau des Bahnhofs. „Die Bahn drängt weiterhin auf eine Entscheidung der Stadt, wann der Starnberger Bahnhof umgebaut wird und was dabei mit den denkmalgeschützten Pfosten passieren soll“, erklärt der DB-Sprecher. 

Doch so schnell wird die Bahn darauf keine Antwort bekommen. Derzeit werde ein Finanzierungskonzept für das 105 Millionen Euro teure Projekt ausgearbeitet, teilt Stadtsprecherin Lena Choi mit. Darin enthalten sind Investitionen in die Bahnanlagen (73 Millionen Euro), Stadt- und Seepromenade (26 Millionen Euro) sowie eine Verlagerung des Regionalzughalts (6 Millionen Euro). Das Konzept soll den Stadträten in der Sitzung am 21. Juli vorgelegt werden. 

Stadt fordert: Bahn soll sich um Überdachung kümmern

Wie die Umsetzung im Detail aussehen würde, wird derzeit nicht geprüft – „zunächst wäre ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen“, sagt Choi. Die Stadt spielt den Ball des Handelns wieder zur Bahn zurück und fordert eine Überdachung. Ein Bahnhof-Neubau sei „selbst im günstigsten Fall nicht vor 2025 zu schaffen. Daher erwarten wir von der Bahn, dass sie als Eigentümer einen verkehrssicheren Bahnhof anbietet.“ Dazu gehöre eine angemessene Überdachung.

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