Das hat sogar die Polizei überrascht

Ekel-Müll auf A95 entsorgt: Fahrerin hat kuriose Ausrede

Starnberg/Wolfratshausen - Eine Wolfratshauserin hat auf der A 95 einen Plastiksack mit ziemlich ekligem Inhalt entsorgt. Wie sie das gegenüber der Polizei erklärt, ist vollkommen kurios.

Eine andere Autofahrerin hat die 60-Jährige beobachtet, wie sie auf der A95 von Süden kommend auf der Abfahrtsrampe in Richtung Starnberg einen Müllsack aus dem Fenster geworfen hat, so steht es im Polizeibericht. Die Zeugin ärgerte das, sie verständigte die Polizei und gab das Kennzeichen durch.

Die Beamten gingen der Sache umgehend nach. Eine Streife entdeckte, dass es sich bei dem entsorgten Müll um gebrauchte Inkontinenzwindeln handelt - allerdings war das noch nicht alles. Etwa zehn Meter weiter fanden die Beamten noch einen Sack mit demselben, unappetitlichen Inhalt. 

Polizei ruft bei Umweltsünderin an - und erhält kuriose Antwort

Als die Polizisten bei der Umweltsünderin anriefen und nachfragten, weshalb sie diese auf der Autobahn entsorgt hätte, gab die Wolfratshauserin eine kuriose Antwort: Eine Libelle sei im Fahrzeuginneren umhergeflogen, sie wollte das Insekt mit dem Müllsack vertreiben. Das verblüffte sogar die erfahrensten Beamten. Keine Erklärung hatte die Dame allerdings dafür, dass die Polizei noch einen zweiten Sack gefunden hat.

Die Frau wird noch offiziell vernommen. Welche Gründe sie auch immer zu der Tat antrieben, diese Art der Entsorgung ist laut Polizei nun einmal keine Lösung: Die 60-Jährige erwartet ein Verfahren wegen illegaler Abfallbeseitigung und somit ein Bußgeld. 

kg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tutzinger Gilde feiert Bayerns Patronin in Rom
Seit 100 Jahren ist die Heilige Maria die Patronin Bayerns. Dieser Geburtstag wurde bereits in München ausgiebig gefeiert, jetzt ist Rom an der Reihe.
Tutzinger Gilde feiert Bayerns Patronin in Rom
Vollsperrung verzögert sich um einige Tage
Die Sperrung des Münchener Bergs in Gauting kommt etwas später als bisher geplant.
Vollsperrung verzögert sich um einige Tage
16-Jähriger will über Kasernengelände abkürzen
Ganz dumme Idee: Ein 16-Jähriger wollte am Mittwoch über das Bundeswehrgelände in Feldafing abkürzen, stieg über den Zaun und lief prompt den Wachen in die Arme.
16-Jähriger will über Kasernengelände abkürzen
Der Regionalmarke auf der Spur
Der Markenprozess im Landkreis Starnberg kommt in die entscheidende Phase. Ein Name für die Region ist gefunden – und am Wochenende ließ sich der Kreistag in Südtirol …
Der Regionalmarke auf der Spur

Kommentare