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Ausnahmslos hochwertige Produkte verarbeiten Gabriele und Jean-Michel Féret im „Roomsteak“. 

Gastronomie

Grillhaus: Im Mittelpunkt steht das Produkt

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Starnberg hat sein erstes Steakhaus. Im Ortsteil Percha hat am Wochenende das „Roomsteak“ seine Pforten geöffnet.

Starnberg– Kennern der örtlichen Gastronomieszene dürfte der Name des Betreibers bekannt sein. Der gebürtige Franzose Jean-Michel Féret hat von 2006 bis 2014 das Restaurant des Golfclubs in Hadorf als Pächter geführt, war danach in Grünwald tätig und übernahm dann die Leitung des neuen Gourmet-Restaurants „Seven and more“ in Martinsried.

Mit seiner Frau Gabriele möchte der 1966 in Clermont-Ferrand geborene Féret das Publikum in dem Lokal in Percha (früher „Parmigiano“) mit hochwertigen Produkten – Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten – verwöhnen. Ganz nach dem Motto des französischen Koch-Titans Paul Bocuse: „Eine wahrhaftige und gute Küche besteht zu 90 Prozent aus hochwertigen und frischen Zutaten und zu zehn Prozent aus Fantasie.“

„Nach Jahrzehnten in der Sternegastronomie habe ich einfach sehr große Lust, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Produkt“, erklärt Féret das Konzept im „Roomsteak“. Die Gäste wählen das Fleisch, auf das sie Appetit haben, sei es ein Entrecôte vom Charolais-Rind, ein Rib-Eye-Steak vom Tegernseer Weiderind, ein amerikanisches Flank-Steak, Roastbeef aus Argentinien oder ein Steak vom Wagyu-Rind. Dazu werden vier verschiedene Saucen und Grenaille-Kartoffeln gereicht. Am opulenten Salatbuffet darf sich der Gast selbst bedienen. Und das alles ist im Preis inbegriffen. Los geht es bei 17,90 Euro für ein 200 Gramm schweres Entrecôte-Steak. Für ein japanisches Wagyu-Entrecôte berechnet das „Roomsteak“-Team pro 100 Gramm 60 Euro. Und wer ein Tomahawk oder T-Bone-Steak (im Trockenschrank gereift) serviert bekommen möchte, muss bis zu 159,90 Euro auf den Tisch blättern. Dafür sollen aber auch zwei bis drei Personen satt werden.

Es gibt aber nicht nur Fleisch vom Rind. Unter „Plan B“ bietet die Speisekarte Brustfilets von freilaufenden Hühnern, Kotelett vom Iberico-Schwein, Lammkarree, Lachsmedaillons oder Steaks vom roten Thunfisch an. Und der vegetarisch eingestellte Gast darf sich Tagliollini mit schwarzem Trüffel schmecken lassen.

Vorweg gibt es Weinbergschnecken, Vitello Truffato, Scampi vom Grill oder eine Rinderkraftbrühe. Für den süßen Gaumen bietet Jean-Michel Féret unter anderem „Heiße Liebe“, Safran Creme Brulée und Chocotimbale.mül

„Roomsteak“ ist dienstags bis sonntags von 18 bis 22  Uhr geöffnet. Mittagstisch gibt es Mittwoch bis Freitag von 11.30 bis 14 Uhr. Reservierungen: Telefon (0 81 51) 9 72 12 13; kontakt@roomsteak.de.

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