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Übung für Maschinisten: Zur Bergung einer „Person“ kam die Drehleiter zum Einsatz.

Feuerwehr Starnberg

Ein „Brand“ im Abbruchhaus

Wenn ein Haus demnächst abgerissen wird, freut sich die Feuerwehr über eine Übungsmöglichkeit - wie am Mittwoch in Starnberg

Starnberg - Leeres Haus voller Rauch: Ein zum Abriss vorgesehenes Mehrfamilienhaus der Wohnungsgenossenschaft an der Egerer Straße in Starnberg durfte die Starnberger Feuerwehr am Mittwochabend nach Herzenslust zum Üben benutzen. Den Kommandanten Christian Reichert und Helmut Schweickart kam das gerade recht, denn eine Reihe Aktive hatte gerade erst Ausbildungen und Lehrgänge abgeschlossen. Sebastian Marschner entwarf ein Szenario aus Zimmerbrand und vermissten Personen, das sowohl die neuen Maschinisten forderte als auch die Atemschutzgeräteträger. 

Alles bereit für den Innenangriff: Feuerwehrler mit Atemschutz.


Geübt wurde das Zusammenspiel, beispielsweise die laufende Meldung des eigenen Standorts im Haus – nur so kann bei einem Unfall der bereitstehende Rettungstrupp den eigenen Kameraden schnell helfen. Oder dass man in Wohnungen kommt, in denen man noch nie war und in denen man alle Räume finden muss. Schweickart sorgte als „Feuerteufel“ für realistische Bedingungen durch Qualm und Feuerschein. Auch für Führungsnachwuchs wie Arie Reimers, der bei diesem Einsatz die Leitung hatte, war es eine gute Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln.

Angetreten zur Einweisung: Eine Fahrzeugbesatzung nach der Ankunft.

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