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Einen schönen Empfang bot die Französische Woche gestern den Freunden aus Dinard. Sonniges Wetter, gut gelaunte Helfer und zahlreiche Besucher gab es auf dem Kirchplatz. Heuer steht das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft im Fokus.

Französische Woche eröffnet

Französisches Flair

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Gutes Wetter zur Eröffnung der Französischen Woche am Montagabend. Bretonen bringen erstmals Jakobsmuscheln mit.

Starnberg – So mancher Besucher auf dem Kirchplatz blinzelte beim ersten Glas Wein und 23 Grad am Montagabend ungläubig in die Sonne. Selten hat der Kirchplatz einen so schönen Auftakt der Französischen Woche erlebt. Da passt es gut, dass heuer das erste Mal beide Brunnen in die Veranstaltung integriert sind. Auch wenn das Wasserspiel der „Bastion“ ausgerechnet vor der Eröffnung der Französischen Woche streikte – der Bauhof löste das Problem spontan. So konnten die zahlreichen Besucher Wasser und Wetter genießen.

Jakobsmuscheln aus der Bretagne: Ungewohnt, aber gut

Ralf Mansour-Agather kümmert sich mit einer Arbeitsgemeinschaft um die Organisation. Er erinnert sich: „Wir haben hier auch schon bei Schneesturm Glühwein ausgeschenkt.“ Seit drei Jahren gibt es ein Konzept mit Zelten und Heizungen. „Seitdem ist das Wetter gut“, freut er sich. Der Weinhändler ist mit einem Stand vertreten. Er rät zu einem Glas Miravalle (8 Euro), Rosé: „Ein wunderbarer Sommerwein.“ Aber auch andere Sorten tun es: „Bei dem Wetter ist Weißwein oder Rosé das Beste.“

Um Schmankerl kümmern sich unter anderem die beiden Partnerschaftsvereine. 2600 Austern haben Mitglieder von Les Amis de Starnberg aus Dinard mitgebracht. Sechs Stück gibt es für 10 Euro. Erstmals sind Jakobsmuscheln im Angebot. Für Deutsche könnte die Spezialität ungewohnt sein, sagt Günter Link von den Freunden von Dinard. „Aber sie sind gut.“

Stände bieten französische Spezialitäten an

Auch die anderen Stände transportieren französisches Flair. Die Metzgerei Lutz repräsentiert das Elsass (zwei Elsässer Bratwürste auf Champignonkraut: 4,80 Euro), die Crêperie im gelben Häusl den Strand bei Marseille, das Zeitlos und Strandhouse die Côte d’Azur. Das Backhaus Cramer möchte einem Pariser Straßencafé nahe kommen. Inhaber Wigbert Cramer (59): „Dazu gehören natürlich die klassischen Croissants und Tartes.“ Auch selbst gemachtes Eis (Kugel: 1,50 Euro) gibt es dort.

Sieben Franzosen sind heuer aus der Bretagne mitgekommen. Bretonische Musiker sind dieses Mal keine dabei. Dafür gibt es aber ein Rahmenprogramm. Gestern trat bereits ein Kellner auf Stelzen auf, musikalische Auftritte folgen. Bürgermeisterin Eva John betonte: „Wir können nur feiern, weil sich viele Leute ehrenamtlich darum kümmern.“ Die Woche dauert bis Sonntag, die Stände sind am Dienstag ab 17, sonst ab 11 Uhr geöffnet.

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