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Freier Internetzugang immer und überall – in der Starnberger Innenstadt sollen in den nächsten Wochen elf Hotspots im Zuge der Initiative Bayern-WLAN freigeschaltet werden. 

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Freies WLAN für die Starnberger Innenstadt

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Die Stadtverwaltung treibt den Auf- und Ausbau eines kostenlosen WLAN-Netzes in Starnberg voran. In der Innenstadt sollen in den nächsten Wochen elf sogenannte Hotspots freigeschaltet werden.

Starnberg – Im Internet surfen, E-Mails abrufen, über soziale Medien miteinander in Kontakt bleiben – und das immer, überall und vor allem kostenlos. Diese Idee steckt hinter einem freien WLAN-Zugang für alle. In Starnberg steckt das Projekt aber noch in den Kinderschuhen, wie ein Blick auf einen interaktiven Stadtplan der Initiative Bayern-WLAN der Staatsregierung zeigt: Demnach gibt es im weiteren Innenstadtbereich lediglich am Finanzamt, am Nepomukweg 4, am Wassersportzentrum der Technischen Universität München (Unterer Seeweg 5) und an der Weilheimer Straße 8 sogenannte Hotspots, die einen freien Internetzugang ermöglichen, ohne Kunde bestimmter Firmen oder Organisationen zu sein.

Dem will die Stadt nun Abhilfe schaffen, wie Starnbergs oberste Standortförderin Sarah Buckel in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Stadtrats erklärte. Ziel sei der flächendeckende Ausbau eines kostenlosen WLAN-Netzes in Starnberg. In einem ersten Abschnitt seien elf Standorte in der Innenstadt mit Hotspots ausgestattet worden, erklärte Buckel. Zu den privaten Liegenschaften gehörten unter anderem das Schuhgeschäft Linse (Wittelsbacherstraße 1) und die neue Buchhandlung Rupprecht (Maximilianstraße 6) sowie die Gebäude von Kreissparkasse und VR Bank, womit auch der Kirchplatz und der Tutzinger-Hof-Platz abgedeckt sein sollen.

„In den nächsten Wochen werden wir das WLAN freischalten können“, sagte Buckel den Stadträten. Die Kosten für das Projekt übernehme zum überwiegenden Teil der Freistaat mit seinem Förderprogramm. „Es bleiben für die Stadt lediglich 20 000 Euro übrig.“

Die Maßnahme geht auch auf einen Antrag von Markus Mooser (WPS) zurück, den der Stadtrat im November 2015 angenommen hatte. Warum die Umsetzung so lange gedauert hat, erklärte Buckel im Haupt- und Finanzausschuss so: „Es ist sehr schwer, das Projekt ins Rollen zu bringen, wenn Deutschland beim Internetausbau Wüste ist.“ Unabhängig vom öffentlichen WLAN-Netz stellen natürlich auch private Anbieter – Läden, Hotels, gastronomische Betriebe, Firmen – ihren Kunden oftmals einen kostenlosen Internetzugang zur Verfügung.

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