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Sause in der Schlossberghalle: Zum Schluss gab es Blumen für das ganze Festival-Team, aber auch für den Chef Matthias Helwig (r.).

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Festival nächstes Jahr erst im September

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In der Starnberger Schlossberghalle verabschiedet sich das Publikum von seinem Filmfestival. Die gute Nachricht: Es geht nächstes Jahr weiter, allerdings erst im September. 

Starnberg – Was für eine bewegte Festivalzeit: Mehr als 17 000 Kinobesucher, wunderbare Filme und zwischendrin noch jede Menge Aufregung über die Zukunft der Veranstaltung. Am Samstagabend ging das 11. Fünf-Seen-Filmfestival mit einer großen Sause in der voll besetzten Starnberger Schlossberghalle zu Ende.

Das Beste vorweg: Auch 2018 wird Matthias Helwig, Besitzer der Breitwand-Kinos im Landkreis, sein Festival veranstalten. Erstmals soll es jedoch nicht am Anfang der Ferien, sondern zu Beginn des Herbstes stattfinden, nämlich vom 7. bis 15. September. „Mit unserem bisherigen Festivalzeitraum liegen wir in einem Risikobereich und stehen in Konkurrenz zum Hochsommerwetter und dem Beginn der bayerischen Sommerferien“, sagte Helwig, den sinkende Besucherzahlen und ein finanzielles Defizit beschäftigten (wir berichteten). „Mit dem neuen Zeitraum können wir Treffpunkt für Branche und Publikum werden, um die kommende kulturelle Saison des Herbstes einzuläuten.“ Die Open-Air-Veranstaltungen werden vom Festival abgekoppelt, das heißt, sie finden auch nächstes Jahr Anfang August statt. Schon jetzt waren auf den großen Leinwänden in Steinebach, Hochstadt und Starnberg zumeist gängigere Filme zu sehen.

Auf der blumengeschmückten Bühne der Schlossberghalle nahmen gerührte Preisträger in den jeweiligen Kategorien ihre Auszeichnungen entgegen. Den Publikumspreis gewann „Der Nobelpreisträger“ von Mariano Cohn und Gastón Duprat: Ein Schriftsteller reist nach 40 Jahren in sein Heimatdorf, was zwar in einem Desaster endet, seine Schreibblockade aber löst. Über den Preis freute sich ein überglücklicher Daniel O’Dochartaigh vom Filmverleih Cine Global. Er betreibe seit zehn Jahren seinen kleinen Verleih, aber noch nie habe er einen Preis gewonnen. Der erfolgreichste Film des Festivals war indessen der Eröffnungsfilm „Maudi“ mit über 1000 Zuschauern. Der Fünf-Seen-Filmpreis ging an „Die Einsiedler“ des österreichischen Regisseurs Ronny Trocker. 

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