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Vor den Gespräche mit Baubehörden

Für WPS bleibt die Umfahrung alternativlos

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Starnberg – Ein klares Ja zur Umfahrung: Die Wählergemeinschaft Pro Starnberg (WPS) hat vor den Gesprächen mit der Obersten Baubehörde ihre jahrelange Position bekräftigt. „Das sind wir unseren Wählern und damit der Mehrheit einer Umfahrungsallianz aus der Starnberger Bevölkerung schuldig“, betont WPS-Chef Professor Günther Picker.

Wie berichtet, sind Bürgermeisterin Eva John und Vertreter aller neun Fraktionen am 19. Januar zu einem Gespräch im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Dabei soll auf Basis der bisher erarbeiteten Grundlagen für den Verkehrsentwicklungsplan geklärt werden, ob es Umfahrungsalternativen zum B2-Tunnel gibt.

Für Picker ist die Situation klar: „Die Umfahrung ist alternativlos. Den B2-Tunnel wird es mit uns nicht geben.“ Starnberg müsse vom Verkehr entlastet werden, sagt er. Nur so sei gesundes Leben in der Stadt wieder möglich. „Mit einem B2-Tunnel käme zukünftig aber noch mehr Verkehr in die Innenstadt.“ Die Belastungen der Bevölkerung durch Lärm und Abgase würde dann auf ein „lebensbedrohliches Maß“ steigen, prophezeit er.

Erneut spricht sich die WPS für eine Lösung aus, die Professor Peter Kirchhoff, ehemals am Lehrstuhl für Verkehrstechnik an der Technischen Universität München, im Auftrag der Bürgerinitiative Pro Umfahrung (BI) ausgearbeitet hat – nämlich die Ergänzung der im Bau befindlichen Westumfahrung (Eröffnung: 2018) um eine Nordumfahrung und Osttangente (siehe Grafik). So werde der Verkehr weiträumig aus der Stadt herausgebracht. Gleichzeitig bringe die Trasse eine Entlastung für die Hanfelder Straße. „Das ist die beste Lösung für die Stadt“, heißt es in der von WPS-Vorstand Markus Mooser verschickten Erklärung. Weil diese Lösung vollständig auf Starnberger Gemarkung liege, erhöhe das zudem die Chance auf eine zeitnahe Genehmigung. 

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