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Das Dahoam-Team: Michael Ilius (Mitte) mit seinem Küchenchef Thomas Ludwig (l.) und dem Bar-Chef und Organisationsleiter Sandor Nemeth.

Gastronomie

Wohlfühlen und genießen wie „Dahoam“

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Das beliebte „sowieso“ ist längst Geschichte. Das „Burger House“ war eine gerade mal einjährige Episode. Dem gastronomischen Standort am Starnberger Bahnhofplatz will Michael Ilius mit dem „Dahoam“ ein neues Gesicht geben.

Starnberg – Erste Andeutungen machten um die Jahreswende in den sozialen Netzen die Runde. In den vergangenen Wochen verdichtete sich die Nachricht. Seit kurzem ist es offiziell: Sandor Nemeth kehrt in die Gastronomie zurück. Sogar an seine frühere Wirkungsstätte am Starnberger Bahnhofplatz. Der damalige Betreiber des „sowieso“ und zuvor auch des „absofort“ ist aber nicht der Chef des neuen Lokals (Eröffnung Mitte April, kein Ruhetag). Das betreibt sein früherer Mitarbeiter Michael Ilius. Der gebürtige Oberfranke und gelernte Schreiner war 2006 in die Gastronomie eingestiegen und hatte Nemeth im Service, in der Küche und zuletzt im Büro geholfen „Und heute ist es eben andersherum“ erklärt Nemeth. Der 43-Jährige wird im „Dahoam“, so wird die Gaststätte heißten, das Organisatorische managen und die Bar betreuen.

Die Personalien sind das einzige, was das Publikum an das „sowieso“ erinnert. Das Ambiente wird komplett umgekrempelt. Die Bar kommt ins Zentrum des Gastraumes, gegenüber vom Eingang. Mit viel Holz und Leder will Ilius seinen Gästen eine behagliche Atmosphäre schaffen: „Sie sollen sich bei uns wohlfühlen.“ Neu ist auch der Durchbruch zum benachbarten kleineren Ladenlokal, das vorher als eigenständige Bar genutzt wurde. Jetzt ist es eine weitere Gaststube, die bis zu 20 Personen Platz bietet, geeignet auch für kleinere Gesellschaften. Insgesamt wird das „Dahoam“ 120 Gäste aufnehmen können. Hinzu kommen im Sommer Plätze im Freien.

„Für die Gäste soll das bezahlbar sein“

Ilius war nach seiner Tätigkeit im „sowieso“ ab 2013 in der „Die Post“ in Aufkirchen als Serviceleiter tätig. Nach zwei Jahren gastronomischen Wirkens in Heidelberg kehrte der 35-Jährige nach Aufkichen als stellvertretender Restaurantleiter zurück. Nun wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit. Und setzt auf die Erfahrungen seines ehemaligen Chefs Nemeth. Der Starnberger freut sich, wieder in der Gastronomie Fuß fassen zu dürfen. Die Auszeit bezeichnet er für sich als interessant: „Ich habe erkannt, welche Fehler ich gemacht habe, persönlich wie beruflich.“

Das Zepter in der Küche wird Thomas Ludwig schwingen. Der frühere Betreiber des Restaurants Forsthaus Mühltal ist derzeit noch als Koch im „Abacus“ beim Kino Breitwand in Gauting tätig. Der 51-Jährige möchte den Gästen des „Dahoam“ eine internationale und gesundheitsbewusste Küche bieten. Wichtig ist ihm die schonende Behandlung der Lebensmittel (Niedrig-Temperatur-Garen), Frische bei allen Produkten und ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis. „Für die Gäste soll das, was wir ihnen servieren, bezahlbar sein“, sagt der gebürtige Münchner, der jetzt in Gauting wohnt. Und: „Vor allem mittags, wenn das berufstätige Publikum unter Zeitdruck steht, soll das Essen zügig serviert werden, das hält sie davon ab, zum Fastfood zu greifen.“ Vom Frühstück übers Mittagessen den Nachmittagskaffee mit Kuchen bis zur Abendkarte kommt jeder Geschmack auf seine Kosten.

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