Aus für deutschen Reisekonzern Thomas Cook

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Weicher Schnee und warme Temperaturen liegen Kira Weidle nicht so recht. Nach den schwachen Trainingsergebnissen konnte die Starnbergerin, die gestern ihren 23. Geburtstag feierte, mit Rang 14 noch relativ zufrieden sein. 

Ski-Weltcup

Geburtstagskind Weidle hadert mit weicher Piste

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Weiche Pistenverhältnisse sind nicht das Ding von Kira Weilde. Bei der durch viele Unterbrechungen und Chaos bei der Zeitnahme gekennzeichneten Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana fuhr die Skirennläuferin vom SC Starnberg auf Rang 14. 

Starnberg Als Stimmungsmacher taugte der Weltcup in Crans-Montana für Kira Weidle nicht. Weder die vielen Unterbrechungen und massive Probleme mit der Zeitnahme noch Rang 14 in der Schweiz am Samstag – gleichbedeutend mit ihrem schlechtesten Abfahrtsresultat in diesem Weltcup-Winter – versetzten die Starnbergerin einen Tag vor ihrem 23. Geburtstag in gute Laune. Zu ehrgeizig ist die junge Skirennläuferin vom SC Starnberg.

„Natürlich hat mir ein bisschen das Selbstvertrauen gefehlt, weil die Trainings nicht so gut gelaufen sind“, sagte die beste deutsche Speedfahrerin dieser Saison, fand vor ihrem Ehrentag am Sonntag aber dennoch etwas Positives: „Ich bin eigentlich eher froh, dass es besser gelaufen ist als die letzten Tage.“ Das macht Hoffnung fürs Saisonfinale.

In keinem der Trainingsläufe war Weidle, die in dieser Saison in Lake Louise und in Garmisch bereits zweimal als Dritte auf dem Podest stand, auf der voll in der Sonne liegenden Piste auch nur in die Nähe der Bestzeit gekommen und bei den ungewohnt sulzigen Bedingungen mit großem Rückstand ihrer so konstanten Form in diesem Winter weit hinterhergefahren. Im ersten Training am Donnerstag belegte sie Rang 23, im zweiten am Freitag sogar nur Platz 32. Dann aber entschied sie mit ihrem Team, ins Risiko zu gehen: neue Schuhe, ein anderes Setup: „Hopp oder topp.“ Für die Top Ten reichte es beim ersten Sieg der Italienerin Sofia Goggia seit deren Comeback zwar nicht, für das Weltcup-Finale in Soldeu (Andorra) vom 11. bis 17. März aber sind die Erkenntnisse viel wert: „Da kann es gut auch so warm sein wie heute“, sagt Weidle, die mit der weichen Piste haderte: „Es ist brutal warm. Temperatur und Schnee machen es schwierig, hier zu fahren“, sagte die seit gestern 23-Jährige, die wegen der ständigen Probleme mit der Zeitnahme und der Unterbrechungen fast eine halbe Stunde mit ihren Skischuhen im Schnee eingegraben stand, bis sie mit ihrer Startnummer neun endlich losfahren durfte.

Nach zwei dritten Plätzen und einer bislang so starken Saison hat Weidle die Qualifikation für das Saisonfinale sicher in der Tasche. Im Abfahrts-Weltcup liegt sie nach sieben von neun Rennen mit 276 Punkten auf dem starken fünften Platz. In der Gesamt-Weltcup-Wertung ist sie mit 288 Punkten immerhin zweitbeste Deutsche – nach Viktoria Rebensburg, die mit 509 Punkten auf Rang acht geführt wird. „Ich habe meine Ziele für dieses Jahr eh schon übertroffen“, meinte Kira Weidle und gab an, ihren fünften Platz in der Disziplinwertung mindestens halten zu wollen. Vor dem Saisonfinale in Andorra stehen am 2./3. März noch Abfahrt und Super-G in Rosa Khutor (Russland) auf dem Programm.  dpa/mib

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