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Ein Taucher hat einen vor 18 Jahren im Starnberger See verschwundenen Geldbeutel bei einer Routineübung entdeckt.

Polizeibericht

Geldbeutel nach 18 Jahren wieder aufgetaucht

Vor 18 Jahren war einer jungen Starnbergerin der Geldbeutel bei einer Bootsfahrt auf dem Starnberger See ins Wasser gefallen. Jetzt tauchte er wieder auf.  

Starnberg - Es war eine ungeschickte Handbewegung – und schon war es passiert: Bei einer gemeinsamen Bootsfahrt mit Freunden auf dem Starnberger See war der jungen Starnbergerin der Geldbeutel entglitten und in den Tiefen des Starnberger Sees verschwunden. Die jungen Leute sahen keine Chance, das verlorene Stück vom Grund zurückzuholen. Das war bitter für die junge Frau, denn der Geldbeutel war prall gefüllt. Er enthielt nicht nur die Barschaften der Eigentümerin, sondern auch fast alle Personalpapiere, wie Führerschein, Personalausweis und Fahrzeugschein.

Dieser Vorfall liegt 18 Jahre zurück. „Doch unverhofft kommt oft“, schreibt Polizeihauptkommissar Kai Motschmann in seinem aktuellen Pressebericht. Bei einer routinemäßigen Tauchübung der Bereitschaftspolizei im Starnberger See ist einem Taucher in zwölf Meter Tiefe auf dem Seegrund ein Gegenstand aufgefallen. Er fischte danach und hatte einen Geldbeutel in der Hand. Wie sich anhand der Papiere herausstellte, handelte es sich um den Geldbeutel der Starnbergerin, die mittlerweile längst nach Nordbayern verzogen war. Wie der Zufall es will, hält sich die heute 35-jährige Frau gerade zu einem Verwandtenbesuch in Starnberg auf. Sie fiel aus allen Wolken, als sie von der Polizei verständigt wurde, dass ihr Geldbeutel nach so langer Zeit wieder aufgetaucht war. So konnte sie die Fundsachen gleich selbst in der Polizeiinspektion Starnberg abholen.

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