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Genz' Bauten: Landratsamt macht Ernst

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Mitarbeiter des Starnberger Landratsamtes verschafften sich am Freitagmorgen Zutritt zum Gelände auf der Maxhöhe – mit Amtshilfe der Polizei. Hintergrund sind vermutete Schwarzbauten auf dem weitläufigen Areal in Berg.
Mitarbeiter des Starnberger Landratsamtes verschafften sich am Freitagmorgen Zutritt zum Gelände auf der Maxhöhe – mit Amtshilfe der Polizei. Hintergrund sind vermutete Schwarzbauten auf dem weitläufigen Areal in Berg.

Berg - Fahndung nach möglichen Schwarzbauten: Mitarbeiter des Starnberger Landratsamtes haben sich am Vormittag mit Unterstützung der Polizei Zutritt zum Gelände des Berger Kaufmanns Siegfried Genz verschafft. Was sie gefunden haben, ist unbekannt.

Seit Wochen will das Landratsamt prüfen, welche in jüngerer Zeit auf dem weitläufigen Areal auf der Berger Maxhöhe errichteten Gebäude möglicherweise ohne Genehmigung gebaut worden sind. Ein Termin vor einigen Wochen war gescheitert, Juristen der Behörde und Genz' Anwalt lagen im Streit darüber, wie und wann der Besichtigungstermin stattfinden sollte.

Die von Landrat Karl Roth angekündigte konsequente Linie führte am Freitag zu einem Eingreifen der Polizei. Das Landratsamt hatte eine Anordnung zum Betreten des Geländes, jedoch wurde den Behördenmitarbeitern der Zutritt verwehrt. Deswegen wurde die Polizei um Amtshilfe gebeten. Da Genz' Anwalt offensichtlich keine Entscheidung eines Gerichts vorweisen konnte, dass das Vorgehen des Landratsamtes untersagt hätte, ließ die Polizei ein Tor öffnen und machte den Landratsamtsvertretern den Weg frei. Welche Feststellungen auf dem Gelände gemacht wurden, ist nicht bekannt.

Genz beruft sich auf die Privilegierung als landwirtschaftliche Bauten. Der Berger Kaufmann ist allerdings bereits mehrfach im Zusammenhang mit Schwarzbauten in die Schlagzeilen geraten, ein Verfahren vor Gericht läuft noch.

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