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Experten am Bau: Die Verschalungen für den Guss der Tunnelröhre unter der Wildbrücke auf der Westumfahrung in Starnberg wurden gestern montiert. Nun lässt sich erahnen, welch gigantische Dimensionen das Projekt hat.

Westumfahrung Starnberg

Das Gerippe der Wildbrücke

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Die Arbeiten an der Westumfahrung von Starnberg laufen auf Hochtouren – gerade wird der Guss der Riesenbrücke vorbereitet

Starnberg – Noch ist das Wetter perfekt zum Bauen. Und so macht die Westumfahrung Starnberg nahezu täglich sichtbare Fortschritte. Besonders augenfällig ist das natürlich an der 79 Meter langen Wildbrücke unweit von Hadorf. Nur ein Meter fehlt der Brücke, dann hätte Starnberg doch noch einen Tunnel gehabt (wir berichteten).

Die Arbeiten daran sind ausgesprochen aufwändig. In den vergangenen Monaten wurde der Berg abgetragen und die Seitenwände mit einem sogenannten Berliner Verbau gesichert. Das sind Stützwände aus Holz, die mit massiven Ankern im Erdreich befestigt sind. Nachdem der Verbau nun fertig ist, geht es an den Guss der Tunnelröhre. Dafür wurden gestern die ersten Verschalungen angeliefert und montiert, die erahnen lassen, welche Dimensionen die Durchfahrt der Brücke in Zukunft haben wird.

Wenn die Röhre gegossen ist, wird alles wieder aufgefüllt und anschließend oben drauf begrünt. Damit das Wild gefahrlos zwischen den einzelnen Waldstücken hin- und herwechseln kann und nicht den für beide Seiten gefährlichen Weg mitten über die Straße nehmen muss.

Insgesamt werden 13 Millionen Euro in die 3,5 Kilometer lange Straße investiert, die nach den aktuellen Planungen 2018 für den Verkehr freigegeben werden soll. 

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