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Feuerwehr im Dauereinsatz, Stromausfall und viel Regen

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Symbolbild Feuerwehr
Symbolbild Feuerwehr. © Symbolbild: Michael Stürzer

Mehrere Gewitter sind in der Nacht über den Landkreis Starnberg hinweggezogen und haben Schäden angerichtet. Die Feuerwehr geht von Dutzenden Einsätzen aus. Die Folgen wirken nach.

Update 15.54 Uhr: Die Zahl der Feuerwehreinsätze lag tatsächlich deutlich höher - allein in drei Gemeinden am Starnberger See (Pöcking, Berg, Feldafing) waren es schon fast 60. Stellenweise waren oder sind Straßen gesperrt, etwa die Seeburgstraße in Allmannshausen zum See. Diese bleibt die nächsten Tage zu, ist aber eh verkehrsberuhigt und nur für Anlieger. Nach dem Sturm sind auf dem Grundstück der Kustermann-Villa sowie im Kustermannpark in Tutzing Bäume umgestürzt. Die Aufräumarbeiten dauern laut Gemeinde bis Freitag. Solange ist der Kustermannpark - von der Einmündungen Hauptstraße bis zum Zaunende der Kustermannvilla - gesperrt. 

Landkreis - Bis zum Dienstagvormittag zählte Kreisbrandinspektion Anton Graf rund 40 Feuerwehreinsätze infolge mehrerer Gewitter, die seit Montagabend gegen 22 Uhr über den Landkreis Starnberg hinweggezogen sind. „Es ist davon auszugehen, dass noch einige Einsätze hinzukommen die aktuell noch nicht erfasst wurden. Der erste Einsatz war kurz nach 22 Uhr für Feuerwehr Machtlfing. Hier war ein Baum in die Stromleitung gefallen und hat dabei auch ein Haus beschädigt. Dies hatte auch einen Stromausfall in Machtlfing zur Folge“, berichtete Graf am frühen Vormittag.

In Teilen des Landkreises Starnberg fielen in kurzer Zeit mehr als 63 Liter Regen je Quadratmeter, so bei Andechs. Gilching war weniger stark betroffen (34Liter), am Starnberger See um die 40, an dessen Nordende allerdings an die 60. Betroffen waren vor allem die Gemeinden im südlichen Teil des Landkreises, rund 20 Feuerwehreinsätze gab es allein in und um Pöcking. Auch in Berg waren alle Gemeindewehren im Einsatz. Graf zufolge waren die Wehren Bachhausen, Berg, Höhenrain, Kempfenhausen, Feldafing, Tutzing, Herrsching, Breitbrunn, Pöcking, Maising, Oberalting, Steinebach, Starnberg und Söcking zu Einsätzen alarmiert worden. „Dies waren Bäume und Äste die besteigt werden mussten. Es wurden Fahrbahnen und Keller überschwemmt. Autos und Gebäude wurde beschädigt.“

Die Folgen der Gewitter wirken nach. So sind der Feldafinger Park und die Roseninsel zumindest am Dienstag geschlossen. Die Schlösserverwaltung teilte am Vormittag mit: „Aufgrund von Unwetterschäden sind der Park Feldafing und die Roseninsel am Dienstag, 26. Juli 2022 leider für den Besucherverkehr gesperrt. Auch der Fährverkehr zur Insel ist eingestellt. Die Bayerische Schlösserverwaltung erfasst momentan das Ausmaß der Sturmschäden und arbeitet an Sicherungsmaßnahmen.“

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