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Viele grüne Hohlkörper: Derzeit werden an der Grundschule Kunststoff-Wasserspeicher in der Erde versenkt – sie sollen Ni ederschläge speichern.

Grundschule

Wofür bitte sind die grünen Kisten?

Die Stadt lässt an der Grundschule aufwendige Entwässerungssysteme bauen.

Starnberg– Fast scheint es, auf dem Gelände der Starnberger Grundschule an der Ferdinand-Maria-Straße würden die Reste eines großen Festes verbuddelt: Hunderte grüner Kisten, die wie große Biertragerl aussehen oder wie Gemüsekisten. Beides falsch – es sind Wasserspeicher.

Die Baustelle dient allein einem Zweck: der Entwässerung des Schulgrundstücks. Da auf Basis der Vorgaben des Abwasserverbandes für die Regenwasserableitung nur bestimmte Mengen ins öffentliche Netz eingespeist werden dürfen, erklärte Bürgermeisterin Eva John auf Anfrage, müssen die großen Mengen von den Dächern und den versiegelten Flächen auf dem Schulgelände zwischengespeichert werden. 

Gesamtkosten des Projekts: 450 000 Euro

Dazu dienen die Hohlkörper aus grünem Kunststoff, die auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern rund zwei Meter hoch aufgeschichtet werden. Danach werden die Kisten mit einer Folie abgedeckt, die Grube aufgefüllt. Mithin hat man ein „unterirdisches Schwimmbecken“, wie John sagte. An einer Stelle wird das Regenwasser hineingeleitet – an anderer Stelle fließt es nach und nach ins öffentliche Netz ab.

Derzeit wird der an der Grundschule ein Wasserzwischenspeicher gebaut, in den Sommerferien ein weiterer im Bereich der Schulstraße. In einem zweiten Bauabschnitt im nächsten Jahr werden noch zwei kleinere Anlagen gebaut. Sie alle dienen der Entwässerung der Schulgrundstücke, für den Hort und die Turnhalle. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 450 000 Euro. 

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