Inklusion

Fahrstuhl am Gymnasium geht mit Verspätung in Betrieb

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Der Einbau eines Aufzugs ins Gymnasium Starnberg hat sich schwieriger gestaltet als ursprünglich gedacht. Jetzt sollen die Arbeiten aber endlich abgeschlossen sein.

Starnberg – Voraussichtlich am Dienstag geht der Aufzug am Starnberger Gymnasium in Betrieb. Mit einem halben Jahr Verspätung, weil die Arbeiten komplizierter waren als angenommen. Teurer als die veranschlagten 540 000 Euro wird es auch. „Eine endgültige Kostenfeststellung liegt noch nicht vor“, sagt Stadtsprecherin Lena Choi. „Wir rechnen aber mit einer höheren Abrechnungssumme.“ 90 Prozent der Baukosten trägt der Landkreis, auch die Regierung von Oberbayern gewährt einen Zuschuss.

Der Einbau des Aufzugs war problematischer als gedacht. „Der Aufwand für die Unterfangung der Aula war wesentlich umfangreicher als ursprünglich angenommen“, so Choi. „Außerdem wurde durch die Rohbaufirma eine Regenentwässerungsleitung stark beschädigt, sodass hier umfangreiche Untersuchungen und zeitaufwändige Sanierungsarbeiten entstanden sind.“ Für Letzteres komme die verantwortliche Firma auf, sagt Choi.

Als der Aufzug Anfang September endlich fertig war, platzte beim ersten TÜV-Abnahmetermin eine Hydraulikleitung, wie die stellvertretende Direktorin des Gymnasiums, Ute Lechner, bestätigte. Die Leitung wurde ausgetauscht, das TÜV-Siegel erteilt. Ab Dienstag steht der Aufzug behinderten und bewegungseingeschränkten Schülern zur Verfügung sowie dem Schulpersonal. 

Rubriklistenbild: © dpa

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