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Die Fertigstellung dieses behindertengerechte WC gehört zu den Maßnahmen, die heuer noch erledigt werden sollen.

Gymnasium

Stadträte wollen umfassende Sanierung noch in diesem Jahr

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Die Diskussion um die Sanierung des Gymnasiums Starnberg geht weiter. CSU, BLS und Parteifreie legen unabhängig voneinander drei Anträge in der Angelegenheit vor. Die Stadtverwaltung erklärt derweil, nichts versprechen zu wollen, was nicht gehalten werden könne.

Starnberg – Die Stadtverwaltung macht Schülern, Eltern und Lehrern des Gymnasiums ein Fünkchen Hoffnung, dass die zurückgestellten Sanierungsmaßnahmen vielleicht doch noch heuer angegangen werden. „Sollte im Laufe des Jahres absehbar sein, dass die erforderlichen personellen Kapazitäten zur Verfügung stehen, können und werden vorläufig zurückgestellte Maßnahmen früher angestoßen werden“, heißt es in einer am Dienstagabend versandten Pressemitteilung aus dem Rathaus. An der Notwendigkeit der Arbeiten zweifelt die Verwaltung nicht, aber: „Wir möchten heute nichts versprechen, was wir morgen nicht halten können.“

Wie berichtet, sind Eltern und Schulleitung empört und enttäuscht darüber, dass die für heuer geplanten Maßnahmen nicht vollumfänglich erledigt werden sollen. Elternbeiratsvorsitzende Tatjana von Groll-Schacht hatte sich deswegen sogar im Stadtrat zu Wort gemeldet. Bürgermeisterin Eva John macht dafür Kapazitätsengpässe im Rathaus verantwortlich. Die zuständige Architektin sei mit der Abwicklung begonnener Maßnahmen wie dem Wasserpark und dem Kinderhaus Perchting „mehr als ausgelastet“, heißt es in der Mitteilung. Und: „Die Stadt verfügt derzeit leider über keinerlei weiteres fachlich geeignetes Personal.“

Der Zeitplan sieht nun vor, dass heuer die Fassadendämmung im Physikbereich, die Sanierung beziehungsweise der Ersatz von Heizungsverteilern, die Fertigstellung der neuen Lehrer-WCs und die Fertigstellung eines neuen behindertengerechten WCs vorgenommen werden sollen. „Vorerst zurückgestellt“ sind die energetische Fassadensanierung eines Bauteils, die Neumöblierung und Gestaltung eines Vorbereitungsraums für die Lehrer, die Sanierung eines dritten Physikraums, Akustikmaßnahmen in Klassenräumen sowie die Sanierung einer WC-Anlage.

Die Rathaus-CSU, die Bürgerliste (BLS) und die Parteifreien (DPF) wollen sich damit nicht abfinden. Unabhängig voneinander legten CSU-Ortschef Stefan Frey, die BLS-Stadträte Angelika Wahmke, Dr. Klaus Rieskamp und Johannes Bötsch sowie DPF-Chefin Angelika Kammerl gestern Nachmittag drei Anträge vor, die eine Umsetzung aller Maßnahmen noch in diesem Jahr zum Ziel haben.

Frey sprach davon, den Schülern „eine adäquate Aufenthalts- und Unterrichtssituation gewährleisten“ zu wollen. Wahmke wies auf die Eilbedürftigkeit der Angelegenheit hin, da die Arbeiten in den Pfingst- und Sommerferien stattfinden müssten. Kammerl schließlich sprach von „unzumutbaren Zuständen“ am Gymnasium, weswegen die Sanierung keinen Aufschub dulde. Gegebenenfalls seien andere Projekte zurückzustellen. ps

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