Jens Lehmann hatte Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eingelegt.
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Jens Lehmann hatte Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid eingelegt.

Ex-Torwart hatte Einspruch eingelegt

Handy am Steuer: Jens Lehmann schwänzt Gerichtstermin und muss Bußgeld zahlen

  • Tobias Gmach
    VonTobias Gmach
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Jens Lehmann war mit dem Handy am Ohr mit dem Auto in Starnberg unterwegs: Gegen das Bußgeld legte der Ex-Fußballprofi Einspruch ein, erschien dann aber nicht vor Gericht.

Starnberg – Im Auto mit dem Smartphone am Ohr war der frühere deutsche Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann im Frühjahr in Starnberg unterwegs. Das fällige Bußgeld wollte er nicht bezahlen und legte Einspruch ein. So kam es gestern zur öffentlichen Verhandlung am Starnberger Amtsgericht. Dort hatte Lehmann die Gelegenheit, zu schildern, warum er sich ungerecht behandelt fühlte.

Hätte gehabt – denn der 51-Jährige erschien nicht im Gerichtssaal. Nun bleibt das Bußgeld bestehen, das für Handy am Steuer bei 100 Euro liegt (bei wiederholtem Vergehen können es 200 Euro sein).

Laut Richter Ralf Jehle war Lehmann „nicht vom persönlichen Erscheinen entbunden“. Für sein Fernbleiben lägen „keinerlei Entschuldigungen“ vor. Der Einspruch wurde verworfen. Lehmann könne im Nachhinein nachweisen, dass er doch entschuldigt war – etwa mit einem ärztlichen Attest.

Der Ex-Profifußballer, der zuletzt ein Jahr im Aufsichtsrat von Hertha BSC Berlin saß, war im November 2016 schon mal im Amtsgericht Starnberg. Damals wurde er wegen Beihilfe zur Unfallflucht zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 850 Euro (42 500 Euro) verurteilt. gma

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