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Letzte Arbeiten: Das Kanalnetz in Hanfeld soll im Herbst in Betrieb genommen werden. 

Nach Einschätzung des Abwasserverbands

Kanalnetz nähert sich der Fertigstellung

Seit Mitte August laufen am Kanalnetz in Hanfeld Asphaltierungsarbeiten. Im Herbst soll das Netz in Betrieb genommen werden. An der Baustelle geht es gut voran. 

Hanfeld – Die Kanalbauarbeiten in Hanfeld kommen nach Einschätzung des Abwasserverbands Starnberger See gut voran. Die Asphaltierungsarbeiten haben bereits begonnen.

Derzeit werde die Schmutzwasserdruckleitung vom südlichen Ortsrand an das bestehende Kanalnetz am Betriebshof in Starnberg angeschlossen, teilte der Verband mit. Noch fehlen rund 400 Meter Leitung, die im so genannten Spülbohrverfahren gebaut werden – das spart Zeit, Kosten und Baugruben, da nur wenige gegraben werden müssen. Über den Betriebshof wird das neu gebaute Netz in Hanfeld an die Kläranlage angeschlossen. Ein dafür gebautes Pumpenhaus ist fertig, der Probebetrieb startet demnächst. In Betrieb gehen soll die Anlage im Oktober. „Für die Niederschlagswasserbehandlung wird aktuell ein Absetzbecken mit Tauchwand errichtet. In dieser Anlage werden feste Materialien wie Kies und Sand abgesetzt, sodass die Versickerungsanlage funktionsfähig bleibt. Die Tauchwand dient als Abscheider für Leichtflüssigkeiten wie Benzin und Öl“, gab der Verband weiter bekannt.

Die Grundstücke sollen bis Mitte 2020 angeschlossen sein

Der Verband bereite derzeit Schreiben an die Grundstückseigentümer vor, um den Anschluss ihrer Entwässerungssysteme ans Netz zu klären. Bis Mitte 2020 sollen die Grundstücke angeschlossen sein.

Seit Mitte August laufen Asphaltierungsarbeiten. Der Hirtwiesweg, die St. Michaelstraße Nord und der Abt-Hörl-Weg sowie die Verschwenkung am Ortsausgang Süd würden soweit fertiggestellt, dass eine vorläufige Verkehrsfreigabe erfolgen könne. Bei weiteren Arbeiten für eine zweite Schicht auf den Straßen könne es zu Behinderungen kommen.

Der Maibaumplatz wird unabhängig vom Kanalbau neu gestaltet. Der Platz wird auf Höhe der Straße gebracht, die dahinterliegende Grünfläche werde mittels einer zirka 30 bis 40 Zentimeter hohen Natursteinmauer ebenfalls in ihrer Höhenlage an die Platzfläche angepasst. „Zur Begrünung sollen Wildblumen als Bienen- und Insektenweide angesät werden“, teilte der Verband mit. Auf Wunsch des Brauchtumsvereins und der Interessengemeinschaft wird das Wappen der Feuerwehr Hanfeld „zur Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit der Kameraden“ in die Platzfläche integriert. Die Arbeiten am Platz sollen noch heuer beginnen.  

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