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„Hoffentlich bleibt das Wetter gut“: Auf eine Verschiebung ihres ersten olympischen Rennens kann Kira Weidle gut und gerne verzichten.

Ski Alpin

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Fans erwarten den ersten Auftritt von Kira Weidle bei Olympia mit Spannung.

Starnberg – Pyeongchang, 22.56 Uhr Ortszeit. „Ich war bis jetzt unterwegs“, sagt Kira Weidle im Merkur-Gespräch. Ja, so eine Olympiade ist stressig und zeitraubend, selbst wenn die eigenen Wettkämpfe noch gar nicht begonnen haben. Das stellt das Ski-Ass des SC Starnberg bei den Spielen in Pyeongchang gerade fest. Kurzes Interview, dann ab ins Bett, am nächsten Morgen wieder früh raus – und rauf auf die Ski: So sieht der derzeitige Zeitplan aus. Mal eine Trainingseinheit abzusagen, ist da nicht drin. „Der Schnee ist nicht einfach zu fahren“, sagt Weidle. Daher sei das Training umso wichtiger. Und so viele Möglichkeiten dafür bleiben ihr nicht mehr: Für den Super-G ist heute der letzte Trainingstag, dann kommt schon das Rennen – am Samstag um 11 Uhr Ortszeit, in Deutschland ist es dann 3 Uhr in der Nacht (live in der ARD).

Seit Dienstag ist Weidle in Südkorea. Am Mittwoch stand sie das erste Mal auf ihren Ski, gestern wartete das erste Training. Glücklicherweise hat sich mittlerweile auch das Wetter stabilisiert. „Die Prognosen sind deutlich besser als in den vergangenen Tagen“, meint Weidle. „Es ist wärmer geworden und fast windstill. Hoffentlich bleibt es so.“ Eine Verschiebung des Rennens, wie etwa mit dem Riesenslalom der Damen und der Abfahrt der Herren geschehen, scheint unwahrscheinlich.

Schnelles Interview: „Ich muss jetzt schlafen gehen“

Auf solch eine zusätzliche nervliche Belastung kann die Starnbergerin ohnehin gut verzichten. Es reicht schon, dass ihre Zimmerkollegin Viktoria Rebensburg ungeplant auf die Folter gespannt wurde. Für Weidle hat sie jederzeit ein offenes Ohr und hier und da auch einen Rat für das Rennen, wie die 21-Jährige verrät: „Vicky meint: Ruhe bewahren, das wird schon.“

Auf die Unterstützung ihrer Zimmerkollegin kann Weidle schon mal bauen. Druck macht sie sich ohnehin keinen. „Ich möchte technisch ein gutes Rennen liefern und Vollgas geben“, sagt sie und fügt augenzwinkernd hinzu: „Was dann dabei rauskommt, sehen wir, wenn ich im Ziel bin.“

Pyeongchang, 23.05 Uhr Ortszeit. „Ich muss jetzt schlafen gehen“, meint Weidle, bevor sie sich in die vorletzte Nacht vor ihrem ersten olympischen Rennen verabschiedet. Vernünftige Entscheidung, so kann es beim Rennen schon mal nicht am Schlafmangel scheitern.

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