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Gegen Gewalt: Bäcker Thomas Böck, Claudia Sroka (Frauen helfen Frauen), Sophie von Wiedersperg, Cordula Trapp (Frauen helfen Frauen) und Obemeister Willi Boneberger (v.l.) mit den Tüten der Aktion. 

Unterstützt von den Bäckereien des Landkreises

Hilfsangebot für Frauen: „Gewalt kommt nicht in die Tüte“

„Gewalt kommt nicht in die Tüte“ ist der Titel einer Aktion, die Landkreis, der Verein Frauen helfen Frauen, die Gleichstellungsstelle und die Bäcker-Innung zum Tag der gegen Gewalt an Frauen (25. November) am Mittwoch gestartet haben.

Landkreis – Ab Montag und bis 26. November geben Bäckereien in insgesamt 20 Filialen Tüten aus, die mit dem Slogan versehen sind und dem Zusatz „...weder in Familie, noch im sozialen Umfeld. Schau’ hin! Tu’ was!“ Die Initiatoren präsentierten die Tüten gestern in der Gilchinger Bäckerei Boneberger.

„Bei der Aktion geht es auch darum, Angehörige und Freunde zu sensibilisieren und zu ermutigen, nicht die Augen zu verschließen, sondern bei einem Verdacht Hilfe anzubieten und die Betroffene auf die Beratungsmöglichkeiten hinzuweisen“, erklärt die Gleichsteltungsbeauftragte Sophie von Wiedersperg. Die hohe Akzeptanz im Vorjahr sei Anlass für eine Neuauflage gewesen. Im Landkreis Starnberg sei Gewalt gegen Frauen Realität – körperlich, verbal oder digital. Mit dem Slogan auf der Tüte ist es nicht getan: Auf Rückseite sind die Hilfsangebote aufgelistet, an die sich betroffene Frauen wenden können. Die Nummern gibt es auch unter www.lk-starnberg.de/Gleichstellung.

„Die Innungsbäcker im Landkreis beteiligen sich auch dieses Jahr an der Aktion, da es auch uns ein großes Anliegen ist, auf die zahlreichen Hilfsangebote hinzuweisen“, begründet Bäcker-Obermeister Wilhelm Boneberger die Beteiligung der Betriebe. An der Aktion beteiligen sich neben der Bäckerei Boneberger die Bäckerei-Konditoreien Thomas Böck, Anton Lidl und die Bäckereien Benedikter, Michael Sigl, Reis sowie Jakob mit dreizehn Filialen und neu die Bäckerei Kasprovicz mit sieben Filialen im Landkreis, teilte der Landkreis mit.

Am 25. November werden am Landratsamt und an den Rathäusern außerdem Fahnen mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt“ auf den Internationalen Tag und dessen Ziele hinweisen.

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