Inklusion

Aktionsplan umsetzen: Was zuerst und wie?

Um Inklusion und Barrierefreiheit geht es an diesem Freitag, 27. April, im Landratsamt. Dabei soll festgelegt werden, in welcher Reihenfolge der Aktionsplan „Gemeinsam stärken“ umgesetzt wird.

LandkreisUnter dem Motto „Gemeinsam stärker“ hat der Landkreis Starnberg vor zwei Jahren einen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen beschlossen. Ein umfangreicher Ideenkatalog für mögliche Maßnahmen wurde erstellt. Interessierte haben an diesem Freitag, 27. April, die Möglichkeit, an der Reihenfolge der Umsetzung mitzuwirken – von 14 bis 18 Uhr im Landratsamt Starnberg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Inklusion und Barrierefreiheit sind Themen, die selbstverständlich klingen, aber noch längst nicht im Alltag angekommen sind. Viele Menschen glauben, dass gerade Menschen mit Behinderungen auf Hilfe angewiesen sind und haben oft Berührungsängste. Der Landkreis Starnberg hat sich mit seinem Projekt daher der Aufgabe gestellt, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Alltag zu fördern. Der Aktionsplan „Gemeinsam stärker“ enthält mittlerweile insgesamt 110 Maßnahmen, die in Zukunft umgesetzt werden sollen.

Die Reihenfolge der Umsetzung soll zusammen mit Interessierten festlegt werden. Maximilian Mayer, Behindertenbeauftragter des Landkreises Starnberg, freut sich über reges Interesse an der Veranstaltung am Freitag. Alle Teilnehmer können sich im großen Sitzungssaal des Landratsamtes erneut über den Aktionsplan, dessen Entstehung und Ziele informieren lassen und selbst an der weiteren Umsetzung mitwirken. Dabei können Bürgerinnen und Bürger jederzeit dazu stoßen und ihre Bewertung anhand eines Punktesystems abgeben. Jeweils zur vollen Stunde gibt es eine Einführung in den Bewertungsablauf. Das Ergebnis der Priorisierung soll als Fahrplan für die schrittweise Realisierung des Aktionsplans in den kommenden Jahren dienen.

Die Erstellung des Aktionsplans geht auf einen Beschluss des Kreistages im Dezember 2014 zurück. Das Landratsamt wurde darin mit der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention beauftragt. Im Rahmen des Planungsprozesses richtete die Kreisbehörde eine Stelle ein, die mit der Koordination des Aktionsplanes betraut wurde. Fragen werden unter Telefon (0 81 51) 14 86 82 oder per E-Mail an aktionsplan@lra-starnberg.de beantwortet. Eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt über die S-Bahn-Linie 6, Haltestelle Starnberg oder Starnberg Nord und mit den Regionalbussen 904, 961, oder 975 zur Bushaltestelle beim Landratsamt. mm

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