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Für Radfahrer ist die Lage am Seebad nicht ideal, findet Edith Jäger vom Inklusionsbeirat.

Fahrradverkehr

Schilder versetzen, neue Hinweise

Edith Jäger muss sich oft ärgern, wenn sie durch Starnberg geht. Die 60-Jährige sitzt im Inklusionsbeirat der Stadt. Gerade die Verkehrssituation am Seebad und an der Seepromenade machen ihr zu schaffen.

Starnberg – „Die Radfahrer nehmen zu wenig Rücksicht auf Fußgänger – sie werden aber auch schlecht geleitet“, sagt Jäger. Sie schickte dem Starnberger Merkur mehrere Fotos, auf denen sie Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge anmerkte.

Die Stadt nimmt einige Hinweise auf. Mit Jägers Bildern konfrontiert, räumt Sprecherin Lena Choi ein: „Baustellenbedingt ist die Situation am Seebad tatsächlich etwas verwirrend.“ Die grün-weißen Schilder des Kreisradwanderweges würden zeitnah versetzt, um besser erkennbar zu sein. Das Schild, das den kombinierten Geh- und Radweg am Seebadvorplatz zeigt, werde mit einem Zusatz ergänzt: Es soll auf die Nepomukbrücke in einigen hundert Metern Entfernung hinweisen. So werde ersichtlich, dass der Weg nicht barrierefrei ist. Die Beschilderung „Radweg Berg-Starnberg“ auf der Perchaer Seite werde waagrecht ausgerichtet und ebenfalls mit einem Hinweis auf die Brücke ergänzt.

Zum Radverkehr an der Promenade sagt Choi: „In diesem Jahr gingen bisher keine Ordnungswidrigkeitsanzeigen ein – auch in den stark frequentierten Sommermonaten.“ Auch die Verkehrsüberwacher des Zweckverbandes Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland hätten keine grundsätzlichen Probleme gemeldet.

Choi listet auf Anfrage die Maßnahmen zum Radverkehr seit 2014 auf. Entlang der Petersbrunner Straße wird – wohl bis Ende des Jahres – auf der Nord- und Ostseite ein gemeinsamer Geh- und Radweg gebaut. Dass die Von-der-Tann-Straße als Fahrradstraße ausgewiesen werden soll, ist seit März beschlossene Sache. Allerdings sei die Polizei noch nicht dazu befragt worden – das ist für die Umsetzung aber nötig. 

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