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Durchschlängeln ist an der Wittelsbachstraße angesagt, wenn Markthändler dort ihre Stände aufbauen. 

Beengte Situation

Inklusionsbeirätin kritisiert „Kuddelmuddel“ an Wittelsbacherstraße

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Wenn Eiszauber und Wochenmarkt auf dem Kirchplatz gleichzeitig stattfinden, wird es eng. Zu eng, findet Starnbergs Inklusionsbeirätin Edith Jäger. Deshalb hat sie sich mit einem Lösungsvorschlag an die Stadt gewandt.

Starnberg – Die Starnberger Inklusionsbeirätin Edith Jäger wird sofort aktiv, wenn sie in Starnberg auf Hürden stößt. Solche entdeckte sie nun am Kirchplatz, wo dieser Tage der Eiszauber stattfindet. Wenn donnerstags parallel die Wochenmarkthändler mit ihren Ständen und Wagen vorort sind, wird es eng. Zu eng, wie Jäger findet: „Mit Rollstühlen und Kinderwagen kommt man kaum durch. Das ist Präzisionsarbeit.“

Die Schutzringe um die Baumstämme, die Aufsteller und die aufgeklappten Stände der Händler: Für die Inklusionsbeirätin ist das „ein Kuddelmuddel“. Zumindest auf einer Seite muss man sich derzeit durchschlängeln entlang der Wittelsbacherstraße. Auch wegen der großen Eisbahn auf dem Kirchplatz.

Jäger versteht nicht, warum sich die Händler auf der Straße und nicht auf der anderen Seite des Kirchplatzes aufbauen. „Das müsste die Stadt veranlassen. Dort ist doch genug Platz.“ Bereits im vergangenen Jahr habe sich Jäger deshalb an das Rathaus gewandt.

Freifläche ist Feuerwehranfahrtszone

Konfrontiert mit der Kritik, schreibt Stadtsprecherin Lena Choi: „Die Kapazität des Kirchplatzes wird während des Eiszaubers bereits voll ausgenutzt. Bei der vorhandenen Freifläche handelt es sich um die gesetzlich vorgeschriebene Feuerwehranfahrtszone. Zudem können wir die Stände der Wochenmarkthändler nicht hinter dem Umkleidezelt platzieren, da man sie dort nicht sieht.“ Als Ausweichmöglichkeit könne der Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite der Wittelsbacherstraße genutzt werden, der durch Absenkungen des Bordsteins barrierefrei erreicht werden könne. Die Beeinträchtigungen seien unvermeidbar. Die aktuelle Regelung während des Eiszaubers werde bereits seit sieben Jahren so gehandhabt. Choi: „Weitere Beschwerden diesbezüglich hat es während dieser Zeit keine gegeben.“

Mit ihrer Kritik war Edith Jäger schon mal erfolgreicher: Im September hatte die Stadt ihre Vorschläge zum Radverkehr aufgenommen und einige davon umgesetzt.

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