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Aufatmen: Trainer Kacper Cecek (hinten l.), Oliver Rauch (hinten 3.v.l.), Hans Maier (hinten r.) und die Spieler können die Anlagen weiter nutzen. 

Sportanlage

Investor übernimmt Tennispark Starnberg

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Der Betrieb der Anlage an der Gautinger Straße ist dank zweier Firmen gesichert. Investor Richard von Rheinbaben sagt: „Wir werden sehr viel Geld investieren.“

Starnberg – Als erstes kam der Zigarettenautomat weg. „Auf einem Sportgelände halten wir nichts davon“, sagt Investor Richard von Rheinbaben. Der Tutzinger ist täglich auf dem Gelände des Starnberger Tennisparks, um zu sehen, was gemacht werden muss. Mit der mediantis AG und der eurobuch Sportanlagen GmbH hat von Rheinbaben zum 1. Mai den Betrieb der ehemaligen Tennispark Starnberg GmbH übernommen. Seitdem kann auf fünf der acht Sandplätze gespielt, bei Regen auf die Halle ausgewichen werden. Die übrigen drei Plätze könnte der TSV Starnberg herrichten und nutzen, sagt von Rheinbaben.

Dass der Investor auf den vorherigen insolventen Betreiber Peter Lang folgen wird, zeichnete sich erst in den vergangenen Wochen ab. Es gab mehrere Interessenten, der Insolvenzverwalter einigte sich mit von Rheinbaben. Der Tutzinger seinerseits einigte sich nach eigenen Angaben mit der zuständigen VR Bank darauf, für etwa eine halbe Million der 1,7 Millionen Euro Schulden aufzukommen und traf für den Rest eine Vereinbarung. „Wir sind ins Risiko gegangen“, sagt er.

Die Stadt hat die 8000-Quadratmeter-Fläche in Erbbaurecht bis 2020 bzw. bis 2023 vergeben. Von Rheinbaben kann eine Option ziehen, wonach sich die Laufzeit um zehn Jahre verlängert. Somit rechne sich das Projekt, sagt der Investor. Das Problem: Im Herbst hatte der Stadtrat beschlossen, vorzeitig auf die Fläche zugreifen zu wollen. Die Frist für einen solchen Heimfall sei verstrichen, sagt von Rheinbaben. Bürgermeisterin Eva John widerspricht: „Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.“

Der Investor kündigt indes an: „Wir werden sehr viel Geld investieren.“ Die 30 Jahre alten Anlagen seien nicht in optimalem Zustand. „Wir haben eine Latte an 50 Punkten, die wir abarbeiten möchten.“ Eine Million Euro rechnet er für Kauf, Renovierung und Installation neuer Systeme, weiß aber auch, dass es schnell teurer werden kann. So würde etwa ein neues Hallendach um die 400 000 Euro kosten, die Entsorgung des alten Daches, das belastete Stoffe enthält, würde ebenfalls teuer werden. Das möchte von Rheinbaben der Stadt überlassen, wenn diese wieder für Flächen und Halle zuständig ist. Kosten für die Sanierung des maroden Dachs werden aber anfallen.

„Die letzte Woche bestärkt uns“, sagt der Investor. Einige Tennisspieler hätten sich per E-Mail bedankt, „Abonnements fließen gerade in Mengen ein.“ Man könne bereits für den Winter buchen. Die Anzahl der Abonnements soll langfristig deutlich höher als bislang sein. Auch die Gastronomie steht auf der Liste des Investors. „Für die Getränke sind wir in Gesprächen mit Paulaner. Bis zur warmen Gastronomie wird es aber lange dauern.“ Der Raum sei in „katastrophalem Zustand“. Von Rheinbaben möchte zudem „möglichst zügig“ Gespräche mit Stadt, Bayerischer Hausbau und Hagebau – Eigentümer umliegender Flächen – aufnehmen. „Um zu sehen, was die nächsten 15 Jahre passiert.“

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