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Die Mama und ihr Christkind: Claudia Lipp brachte ihren Johannes am 24. Dezember im Klinikum Starnberg zur Welt. Der Kleine ist 52 Zentimeter groß und wiegt 3450 Gramm. 

An Heiligabend geboren

Johannes ist ein echtes Weihnachtswunder

Starnberg – Fünf Kinder erblickten an Heiligabend im Kreißsaal des Klinikums Starnberg das Licht der Welt. Jedes von ihnen ein kleines Wunder – eines von ihnen ist Johannes, der ganz friedlich im Arm von Mama Clauda Lipp liegt. Und ihre Geschichte passt perfekt zu Weihnachten, zur Jungfrau Maria, die gar nicht hätte schwanger werden können.

Denn Claudia Lipp (33) aus Eichenau bescheinigten in den vergangenen zehn Jahren verschiedene Ärzte, sie sei unfruchtbar. Und jetzt dieses 3450 Gramm schwere und 52 Zentimeter große Glück nach einer Bilderbuch-Schwangerschaft, 17 Stunden Wehen und einem Kaiserschnitt.

Und wie einst die Hirten zur Krippe in Bethlehem pilgerten, so baute die Blaskapelle Starnberg just in dem Moment die Notenständer für ihr Weihnachtsständchen im Klinikum auf, als die kleine Familie kurz vor 13 Uhr aus dem Geburtszimmer geschoben wurde. Als ob die Bläser dem Baby einen Willkommensgruß spielen wollten. Alles fast wie im Traum...

Ihren Mann Tom (46) hat die Ergotherapeutin vor drei Jahren kennen und lieben gelernt. Auf ein Leben ohne eigene Kinder hatten sie sich längst eingestellt, bis Claudia pünktlich zum Junggesellenabschied im April unter Morgenübelkeit litt. Vermutete sie dahinter schon eine Schwangerschaft? „Nein. Erst eine Woche später, als die Übelkeit nicht wegging.“ Wider allen medizinischen Befunden fiel der Test positiv aus.

Eine Neuigkeit, die für die Liebenden ein Zeichen war, mit der Lebensgemeinschaft die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Johannes ist das Geschenk obendrauf“, strahlt sie. Und somit war es auch keine Überraschung, dass der errechnete Geburtstermin auf den 24. Dezember fiel. Die Eltern zweifelten übrigens keinen Augenblick daran, dass dieser Termin auch eintritt. Und so kündigte sich am Abend tatsächlich die Geburt an, und an Heiligabend hielt das Ehepaar ihren Johannes zum ersten Mal in den Armen. Die Heilige Nacht verschliefen Mutter und Kind dann friedlich.  mk

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