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Die Baustelle Wasserpark im Frühjahr.

Stadtrat

John rechnet mit Seebad im April

Der Wasserpark wird nach Schätzungen der Stadt im April nächsten Jahres eröffnen und damit ein halbes Jahr später als anfangs geplant.

Starnberg– Der Wasserpark wird nach der abgebrochenen Sitzung am Dienstag vermutlich das politische Thema der kommenden Wochen. Diverse Stadträte haben  neue Anträge gestellt auf Auskunft zu den Kosten, die auch am Dienstag nicht genannt wurden. Das Thema wird nach Angaben von Bürgermeisterin Eva John voraussichtlich noch im November wieder auf der Tagesordnung des Stadtrats auftauchen.

John räumte am Mittwoch ein: „Der ursprüngliche Kostenrahmen kann nicht eingehalten werden.“ Gründe dafür seien die Hochkonjunktur im Baugewerbe und daraus resultierende steigende Preise, die Planänderung bezüglich der Gastronomie, die Sanierung von Becken und Dach und die daraus folgenden gestiegenen Honorarkosten. Über 95 Prozent der Arbeiten seien ausgeschrieben und vergeben. Zum Stand der Arbeiten erklärte die Bürgermeisterin, die Dachsanierung sei seit voriger Woche abgeschlossen, die Beckensanierung im Gang. John: „Die baulichen Arbeiten sollten zum Jahreswechsel abgeschlossen sein.“ Danach geht es daran, die Haustechnik störungsfrei zum Laufen zu bringen, die Mitarbeiter zu schulen und die Feinreinigung vorzunehmen. „Dafür sind 12 bis 16 Wochen veranschlagt.“ Daraus errechnet sich der derzeit geplante Öffnungstermin April.

Bei der Bürgerversammlung am Donnerstagabend bezifferte John die Kosten für den Umbau des Wasserparks zum Seebad mit 22,5 Millionen Euro.

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