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Rote Nasen sind die Kennzeichen der „Clowns ohne Grenzen“. Mit ihnen schmückten sich auch Regisseur Walter Steffen (vorne r.) und einige Rotarier. 

Fünf-Seen-Filmfestival in Starnberg

„Joy in Iran“ berührt und begeistert

Susie Wimmer, Andreas Schock und Dr. Monika Single zaubern als Clowns verkleidet Kindern in Waisenhäusern, Kliniken und Flüchtlingscamps ein Lächeln auf das Gesicht. Filmemacher Walter Steffen hat die drei begleitet - und seinen Film nun am Fünf-Seen-Filmfestival in Starnberg vorgestellt. 

StarnbergSusie Wimmer bringt es auf den Punkt. „In Syrien wurde mir nach einer Vorstellung erzählt: „Bislang haben unsere Kinder Krieg gespielt, jetzt spielen sie Clown“, berichtet die aus Weilheim stammende zweite Vorsitzende der „Clowns ohne Grenzen“. Überall auf der Welt wird in den Krisengebieten möglichst schnell für medizinische Hilfe gesorgt, die Seele bleibt aber oft auf der Strecke. Mit Humor und Menschlichkeit zaubern die Clowns „Hipp“, „Hepp“ und „Hupp“ alias Susie Wimmer, Andreas Schock und Dr. Monika Single Freude in die Gesichter ihrer Zuschauer und bringen Kinder wie Erwachsene zum Lachen – in Waisenhäusern, psychiatrischen Kliniken oder Flüchtlingscamps.

Der am Starnberger See lebende Filmemacher Walter Steffen hat die „Clowns ohne Grenzen“ jüngst auf ihrer Auftrittsreise durch den Iran mit der Kamera begleitet. Enstanden ist daraus „Joy in Iran“. Auf dem Fünf-Seen-Filmfestival wurde die Weltpremiere des Dokumentarfilms mit lang anhaltendem Beifall gefeiert. Das Premienpublikum zeigte sich in der Starnberger Schlossberghalle berührt und begeistert.

Rotary Clubs der Region unterstützten das Projekt

In einer Extravorstellung am Montagabend im Kino Breitwand in Seefeld bedankte sich der Regisseur bei den Rotary Clubs der Region für die finanzielle Unterstützung. „Ihre Hilfe hat dazu beigetragen, dass wir das Projekt fertigstellen konnten“, sagte Steffen. Zu dem Filmabend waren Vertreter der Rotary Clubs Ammersee, Ammersee Römerstraße, Starnberg, Tutzing, Weilheim und Wörthsee gekommen. Unterstützung kam nicht nur von den Rotariern. Auch auf dem Filmfestival wurden fast 1000 Euro gespendet. „Das freut mich sehr. Denn dafür haben wir den Film gemacht“, sagte Steffen Er wünscht sich, dass mit dem Film „Joy in Iran“ so viel Spenden zusammenkommen, dass 20 bis 30 zusätzliche clowneske Einsätze in den Krisengebieten der Welt möglich werden.

„Joy in Iran“ ist ein außergewöhnlicher Film, der betroffen macht, das Publikum aber auch immer wieder zum Lachen bringt. Zugleich zeichnet er ein bewegendes und vor allem menschliches Porträt des Iran, das im Gegensatz zu vielen aktuellen Medienberichten über dieses Land steht.

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