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Trinkwasser-Untersuchung: Abkochgebot aufgehoben

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Warnzettel Chlorung/Abkochgebot in Starnberg-Wangen.
Warnung des Wasserwerks Starnberg an einem Hauseingang in Wangen. © Michael Stürzer

Das Abkochgebot für Wangen und Umgebung ist aufgehoben, nachdem bei weiteren Untersuchungen keine neuen Keime festgestellt wurden. Auch die Chlorung wird beendet.

Update Montag, 7. September: Das Trinkwasser für Wangen, Schorn. Fercha, Unterschorn und Oberdill ist wieder sauber. Die Stadt Starnberg teilte mit: „Seit dem einmaligen Keimbefund im Ortsnetz der Ortsteile Wangen, Schorn, Oberdill, Fercha und Unterschorn bei einer routinemäßigen mikrobiologischen Untersuchung vor rund zwei Wochen, blieben erfreulicherweise alle weiteren Wasserproben ohne Befund. In Absprache mit dem Gesundheitsamt Starnberg wird deshalb die angeordnete Schutzchlorung des Trinkwassers beendet. Auch das Abkochen des Trinkwassers ist nicht mehr erforderlich. Es wird jedoch noch einige Tage dauern, bis das Chlor wieder restlos aus dem Leitungsnetz ver-schwunden ist. In den nächsten Wochen wird weiterhin eine engmaschige Beprobung stattfinden, um die Wasserqualität besonders zu überwachen.“

Update Montag, 24. August: Das Abkochgebot gilt weiterhin, auch wenn neuere Untersuchungen keine Belastungen mehr ergeben haben. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes wird mindestens bis 6. September gechlort. Bis Chlor in jede Ecke des Netzes gelangt, dauert es einige Zeit. „Erfreulicherweise konnten bei einer ersten Probenserie keine mikrobiologischen Belastungen des Trinkwassers festgestellt werden. Alle Wasserproben haben im Rahmen des Untersuchungsum-fangs die geltenden Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten“, teilte das Rathaus am Montag mit. Aus Sicherheitsgründen sei das Abkochen des Trinkwassers bei einer Verwendung zur Lebensmittelzubereitung immer noch erforderlich.

Update Freitag, 12.30 Uhr: Die Stadt hat weitere Details zu der Verunreinigung des Trinkwassers in Wangen, Schorn, Oberdill, Fercha und Unterschorn mitgeteilt. Demnach wurden die Keime bei einer Routinekontrolle entdeckt. „Als Vorsichtsmaßnahme muss nach Absprache mit dem Gesundheitsamt Starnberg eine Schutzchlorung des Trinkwassers durchgeführt werden. Diese Maßnahme macht das Abkochen des Trinkwassers bei einer Verwendung zur Lebensmittelzubereitung zwingend erforderlich", heißt es in einer Mitteilung.

Die Chlorimpfung sei für den Verbraucher aufgrund der geringen Dosierung gesundheitlich unbedenklich - wenn es abgekocht wird. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung würden eingehalten, sodass das Trinkwasser nach dem Abkochen bedenkenlos konsumiert werden kann. Die Chlorimpfung könne jedoch bei Personen mit entsprechender Unverträglichkeit sowie bei empfindli-chen Fischarten bei einem Wassertausch zu Problemen führen, so das Rathaus.

Die Ursache der Verunreinigung werde derzeit geklärt. Alle notwendigen Maßnahmen zur Behebung der Störung seien bereits eingeleitet. Es werden engmaschige bakteriologische Kontrollen durchgeführt. Und weiter: „Die Stadt Starnberg entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis.“

Starnberg/Wangen - Bei einer Untersuchung des Trinkwassers in Wangen und Schorn sind Keime festgestellt worden. Deswegen haben Wasserwerk und Stadt Starnberg am späten Donnerstagabend ein Abkochgebot verhängt.

In einer Mitteilung auf der Internetseite der Stadt heißt es: „Das Starnberger Wasserwerk weist darauf hin, dass bei einer mikrobiologischen Untersuchung eine Keimbelastung des Trinkwassers in den Ortsteilen Wangen und Schorn festgestellt wurde. Das Trinkwasser darf in den Ortsteilen Wangen und Schorn bis auf Weiteres nur noch im abgekochtem Zustand verwendet werden. Eine Chlorung des Trinkwassers wird eingerichtet.“ Das Wasserwerk Starnberg erweitere die Warnung am Freitagmorgen auf Fercha.

Weitere Details sind noch nicht bekannt, die Stadt will am Freitagvormittag Genaueres bekannt geben. Wie ausgeprägt die Belastung ist und wie lange das Abkochgebot gelten wird, ist unklar.

Wangen und Schorn beziehen ihr Trinkwasser aus eigenen Quellen, es gibt auch einen eigenen Hochbehälter. Ein Abkochgebot hatte es schon 2012 einmal gegeben.

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