Großbrand im Europa-Park Rust: Fahrgeschäfte brennen 

Großbrand im Europa-Park Rust: Fahrgeschäfte brennen 
+
Auf gepackten Kisten sitzt Michael Kießling in seinem Übergangsbüro. Zumindest das Laptop ist schon da. 

Premiere 

Kießlings erster Tag als Bundestagsabgeordneter

  • schließen

Mit der konstituierenden Sitzung des Bundestages am Dienstag hat auch für Michael Kießling endgültig das Abgeordnetenleben in Berlin begonnen. Bei der Bundestagswahl im September hatte der 44-Jährige mit 42,1 Prozent der Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis Starnberg/Landsberg gewonnen.

Landkreis – Läuft bei ihm: Hörbar gut gelaunt meldete sich am Dienstag der Wahlkreisabgeordnete Michael Kießling (CSU) aus dem Bundestag beim Starnberger Merkur. Auch wenn sich das Parlament erst am selben Tag konstituierte, ist Kießling seit dem Wahltag doch schon häufiger in Berlin gewesen. Und war ziemlich produktiv.

Zwei Mitarbeiter hat er bereits eingestellt: Daniela Wagner kümmert sich als Büroleiterin um alle organisatorischen Fragen in Berlin und die Besuchergruppen, ihr zur Seite steht Armin Mattes als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Noch sitzen sie alle in Kießlings Übergangsbüro, die endgültige Verteilung der Büros steht noch aus.

Eine Wohnung hat Kießling ebenfalls bereits gefunden – keine Selbstverständlichkeit in Berlin. „Ich hatte auch damit gerechnet, dass ich länger suchen muss. Aber dann hat es sich gut ergeben mit einer kleinen Wohnung in Mitte. Jetzt kann ich den Mietvertrag unterzeichnen.“

Seinen Lebensmittelpunkt will der frischgewählte Bundestagsabgeordnete dennoch nicht nach Berlin verlegen. Seine Familie bleibt in Denklingen (Landkreis Landsberg), wo er bis vor wenigen Wochen noch Bürgermeister war. Jede zweite Woche, wenn Sitzungen im Bundestag stattfinden, reist Kießling nach Berlin. Derzeit vor allem mit dem Flugzeug, wenn im Dezember allerdings die neue ICE-Strecke zwischen München und der Bundeshauptstadt in Betrieb geht, will es der CSU-Politiker mit der Bahn versuchen: „Dann dauert die Zugfahrt schließlich nur noch vier Stunden.“

In welchem Ausschuss Kießling sitzen wird, ist noch unklar, seine Wünsche hat er aber schon formuliert: entweder der Ausschuss für Verkehr, Infrastruktur, Bau und Umwelt oder der für Arbeit und Soziales. Über die Jamaika-Sondierungsgespräche mit der FDP und den Grünen wird zwar laut Kießling regelmäßig in der Landesgruppe diskutiert, direkt eingebunden in die Gespräche ist „der Neue“ aus Oberbayern allerdings nicht.

Dafür ist mittlerweile klar, dass er sein Wahlkreisbüro an der Ludwigstraße 162 in Landsberg einrichten wird. Wer dort für ihn die Arbeit im Wahlkreis koordinieren wird, ist noch unklar. „Die Bewohner des Landkreises Starnberg brauchen sich allerdings keine Sorgen zu machen, dass sie jedes Mal nach Landsberg fahren müssen. Wir können Termine vereinbaren und ich komme jederzeit gern auch ins Fünfseenland“, so Kießling, bevor er zurück in den Plenarsaal musste.  set

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizisten tragen Kundin aus Starnberger Bankfiliale: Aufruhr im Geldhaus
Polizisten mussten in einer Starnberger Bankfiliale einschreiten, weil eine Kundin nicht gehen wollte. Der Fall landete vor dem Amtsgericht.
Polizisten tragen Kundin aus Starnberger Bankfiliale: Aufruhr im Geldhaus
Deswegen steht dieses Schild bei Starnberg
„Warum?“ Diese Frage steht auf einem Schild bei Leutstetten. Aufgestellt hat es Landwirt Max Stürzer mit seiner Frau Sara - aus gutem Grund. 
Deswegen steht dieses Schild bei Starnberg
Schreiner, Landwirt und Philosoph
In Buch betreiben noch drei aktive Bauern ihren Hof. Milchkühe hat unterdessen nur noch Martin Riech: Schreiner und Landwirt – und einer, der immer sagt, was er denkt …
Schreiner, Landwirt und Philosoph
Männer geraten in Streit - bis einer in die Tasche greift
Ein Fußgänger griff im Streit mit einem Radfahrer am Freitagmittag in Herrsching zu rabiaten Mitteln. Die Polizei sucht nach dem Mann.
Männer geraten in Streit - bis einer in die Tasche greift

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.