Trambahnen kollidieren: Bayerstraße momentan teilweise gesperrt

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In dieser Woche

Lärm und Behinderungen: Kanal-Untersuchung auf der B 2

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Starnberg – Welchen Zustand hat die Kanalisation in Starnberg? Ist alles in Ordnung oder muss auf absehbare Zeit nachgebessert werden, um Rohrbrüche zu vermeiden? Und: Wie viele Kanäle gibt es überhaupt? Diesen Fragen geht derzeit der Abwasserverband Starnberger See nach.

Dabei stehen vor allem die Regenwasserkanäle im Fokus: „Über sie wissen wir sehr wenig“, hatte der Geschäftsführer des Verbandes, Norbert Impelmann, kürzlich dem Starnberger Merkur gesagt. Nachdem der Verband in der Woche vor Ostern die Leitungen an der Hanfelder Straße untersucht hat, ist vom heutigen Montag an die B 2 an der Reihe.

Vor der eigentlichen Untersuchung müssen die Kanäle gereinigt werden. Dafür kommt ein spezielles Spülfahrzeug zum Einsatz. Im Anschluss können die Fachleute dann mittels einer Kamera den Zustand des Leitungssystems ermitteln.

Da auf der B 2 mehrere zehntausend Fahrzeuge täglich fahren (allein 30 000 sind es auf der Münchner Straße), hat der Verband in Absprache mit dem Landratsamt die Reinigungsarbeiten in die Nachtstunden gelegt, um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten. Gearbeitet wird jeweils von 20 Uhr abends bis 6 Uhr am nächsten Morgen – und zwar in den Nächten von heute auf morgen, auf Mittwoch, auf Donnerstag und auf Freitag im Bereich zwischen der Einmündung Gautinger Straße und dem Tutzinger-Hof-Platz.

In der Woche darauf ist dann die Hauptstraße zwischen Tutzinger-Hof-Platz und Einmündung Söckinger Straße an der Reihe: In den Nächten auf Mittwoch, 3. Mai, auf Donnerstag, 4. Mai, auf Freitag, 5. Mai, und auf Samstag, 6. Mai, wird ebenfalls zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens gearbeitet. „Es kann zu Beeinträchtigungen der Nachtruhe sowie zu Verkehrsbehinderungen kommen“, bittet Impelmann um Verständnis. Allerdings seien die Untersuchungen notwendig – allein schon deswegen, weil es eine Bestandsaufnahme bislang nie gegeben habe. Die Regenwasserkanäle hat der Verband vor zwei Jahren von der Stadt Starnberg gekauft.

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