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Symbolbild.

Volksbegehren

Aktionsbündnis zur Bienenrettung gründet sich

Anfang des Jahres gründet sich im Landkreis Starnberg ein Aktionsbündnis zur Rettung der Bienen. Das Bündnis aus Parteien, Vereinen, Verbänden und Einzelpersonen will das Volksbegehren der ÖDP im Freistaat unterstützen.

Landkreis – Die Grünen, Bund Naturschutz, Kreisjugendring, Imker- und Fischerverein, Landesbund für Vogelschutz (LBV), ÖDP, SPD, Verkehrsclub Deutschland (VCD) und einige andere Organisationen gründen am Mittwoch, 9. Januar, in Starnberg ein Aktionsbündnis zum Volksbegehren „Artenvielfalt: Rettet die Bienen“. Das Treffen beginnt um 19.30 Uhr im Hotel Bayerischer Hof (Bahnhofplatz 12). Das Aktionsbündnis will helfen, die nötigen eine Million Unterschriften zu sammeln, damit bei einem Volksentscheid das Naturschutzgesetz geändert werden kann.

Das Bündnis, an dem sich eventuell auch Gartenbauvereine, ADFC und Energiewendeverein beteiligen werden, hat bereits eine Facebook-Seite @aktionsbuendnisstarnbergrettetdiebienen erstellt. Nach Angaben von Grünen-Kreissprecherin Kerstin Täubner-Benicke beteiligen sich auch Einzelpersonen, so der Starnberger evangelische Pfarrer Dr. Stefan Koch, Pöckings Vizebürgermeister Albert Luppart oder die Landtagsabgeordnete Anne Franke (Grüne). Weitere Gruppen und Einzelpersonen sind eingeladen, sich zu beteiligen. Da die Veranstaltung in Starnberg öffentlich ist, kann jedermann mitmachen und beitreten.

Hintergrund des Volksbegehrens: „Die ÖDP hat gemeinsam mit vielen Experten einen Gesetzesentwurf verfasst, der alle Hebel im bayerischen Naturschutzgesetz in Bewegung bringt, um dem gravierenden Artensterben wirksame Regeln entgegenzusetzen und um die bäuerlich arbeitenden Landwirte in Bayern zu unterstützen“, erklärt Täubner-Benicke. Das Volksbegehren muss zwischen 31. Januar und 13. Februar 2019 in den Rathäusern von zehn Prozent der Wahlberechtigten unterschrieben werden, damit sich der Landtag mit dem Entwurf befasst – lehnt er ab, folgt ein Volksentscheid.  mm

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