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Einzige Sichtung: Der Wolf im Landkreis Starnberg ist seit 7. März, als dieses Foto im nördlichen Kreis entstand, verschwunden.

Naturschutz

Landkreis Starnberg: Keine Spur vom Wolf

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Landkreis Starnberg – Der Wolf ist weg – vermutlich. Seit dem 7. März, als eine Wildkamera im nördlichen Landkreis ein Tier aufnahm, das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein junger Wolf war, gab es keine Sichtung mehr und keine Spur.

„Unbekannt verschollen“, kommentiert Hartwig Görtler, Vorsitzender der Kreisgruppe Starnberg im Bayerischen Jagdverband. Die Jäger bleiben aber wachsam.

In den inzwischen mehr als drei Wochen seit Bekanntwerden der Sichtung gingen viele Meldungen ein, nach denen der Wolf gesehen worden sein soll. Ein Bestätigung gab es in keinem Fall, vielmehr waren es unter anderem Verwechslungen mit bestimmten Hunderassen. Erst Anfang der Woche gab es eine angebliche Wolfsspur im Forstenrieder Park, die Görtler selbst unter die Lupe nahm. Die Spur alleine hilft jedoch wenig, da sich Hunde- und Wolfsspuren praktisch kaum unterscheiden lassen.

Görtler geht fest davon aus, dass der junge Wolf schon lange weitergezogen ist. Hauptgrund: Es ist kein einziger Fall eines gerissenen Tieres bekannt geworden. „Nicht einen“ habe man registriert, was eines besagt: Entweder ist der Wolf auf Diät und frisst nicht, oder er ist nicht mehr da. Da ersteres wenig wahrscheinlich ist, bleibt nur ein Weiterziehen des Wolfes. „Risse“, wie die Jäger sagen, gibt es durchaus, allerdings erkennt man sofort, ob ein Wolf oder ein Hund ein Reh getötet hat. Wölfe, weiß Görtler, töten mit einem Biss. Das können die wenigsten Hunde. Und der Wolf sei ein so genannter Edelfresser, er verspeist nur die besten Stücke seiner Beute und lässt den Rest liegen. Wölfe sind Fleischfresser, die „auch mal eine Beere fressen“. Einen Zusammenhang mit Rissen im Landkreis Dachau kann Görtler wegen der Spuren ausschließen – dort ist es ein Hund.

Die Jägerschaft, die weitere Kameras aufgestellt hat, bleibt auf der Hut und beobachtet die Lage. Vielleicht ist der Wolf ja doch noch da.  

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