Statistik

Landkreis wächst bis 2034 um 10 000 Bewohner

Der Landkreis Starnberg wird in den kommenden 20 Jahren um rund 10 000 Einwohner wachsen. Das geht aus der neuen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Landesamtes hervor.

Landkreis– Genau 134 732 Einwohner hatte der Kreis nach den aktuellen gesicherten Zahlen von Ende 2016, derzeit sind es etwa 136 000 – und 2038 sollen es 146 700 sein. Bezogen auf die Zeit bis 2036 wächst der Kreis damit um 8,9 Prozent. Damit gehört der Landkreis ins obere Mittelfeld in Bayern.

Dabei wird der Landkreis im Durchschnitt älter. Die Prognose berücksichtigt auch Altersgruppen, und dabei zeigt sich: Die Zahl der Kinder unter sechs Jahren liegt derzeit bei rund 7400 und wächst bis 2036 auf 7800 – der Zuwachs ist geringer als der der Gesamtbevölkerung. Ähnliches gilt für die Sechs- bis 16-Jährigen: Derzeit sind es etwa 14 000, in 18 Jahren hingegen etwa 15 300. Dieser Anstieg liegt über dem Mittelwert.

Altersgruppe 25 bis 40 bleibt fast unverändert

In der Altersgruppe 60 bis 75 weist das Datenblatt der Behörde für den Landkreis für 2016 rund 22 400 Personen aus und in der Vorausschau auf das Jahr 2036 rund 29 000. Das ist erheblich mehr als der allgemeine Zuwachs. Ähnlich stark nimmt die Zahl der über 75-Jährigen zu: von 15 900 im vorigen Jahr auf rund 19 400 in 18 Jahren. Die Zahl der 40- bis 60-Jährigen nimmt in derselben Zeit leicht ab, die Altersgruppe 25 bis 40 bleibt fast unverändert. Kreisbewohner zwischen 16 und 25 Jahren werden leicht mehr.

Für die Gemeinden gibt es noch keine Vorhersage für das Jahr 2036, wohl aber eine für das Jahr 2034. Demnach wird Starnberg auf 25 210 Einwohner anwachsen, Gauting auf 22 470, Gilching auf 21 530 Einwohner und damit prozentual in 20 Jahren (2014 bis 2034) um 18,5 Prozent. Die anderen Gemeinden im Jahr 2034: Tutzing 10 150, Herrsching 11 540, Pöcking 5470 (leichtes Minus), Berg 8700, Krailling 8090, Seefeld 7570, Weßling 6020, Wörthsee 5660. Für die übrigen Gemeinden lagen keine Daten vor. Statistiken dieser Art sind naturgemäß mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor versehen, weil sie noch gar nicht gezeugte Kinder berücksichtigen. 

Rubriklistenbild: © dpa / Lino Mirgeler

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