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Auch die Hühner dürfen den Föhn gerade nicht genießen: Geflügel muss im ganzen Landkreis in den Stall. 

Stallpflicht landkreisweit

Kein Aufatmen bei Vogelgrippe

Landkreis  - Keine Entwarnung in Sachen Vogelgrippe: Jetzt muss landkreisweit das Geflügel in den Stall. 

Harte Zeiten für Geflügelbesitzer: Gestern hat das Landratsamt Starnberg wegen der Vogelgrippe eine Allgemeinverfügung erlassen - auf Empfehlung des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Das heißt: Hausgeflügel muss im gesamten Landkreis Starnberg in den Stall.  Bisher galt die Stallpflicht nur für die Gebiete rund um Ammersee und Starnberger See. Die Tiere müssen ab sofort in ganz Bayern in geschlossenen Ställen oder unter einer Abdeckung untergebracht werden, damit sie vor dem Eindringen von Wildvögeln geschützt sind. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen können, müssen ebenfalls für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Das für Tierseuchen zuständige Friedrich-Loeffler-Institut hat eine aktuelle Risikobewertung abgegeben, wonach ein hohes Risiko besteht, dass das Geflügelpestvirus H5N8 durch Wildvögel in Nutztierbestände gelangen könnte. Verhindert werden müssen auch indirekte Kontakte über Einstreu, Futter, Trinkwasser, über Personen oder Fahrzeuge. Geflügelhalter mit weniger als 1000 Tieren müssen die Zugänge zu ihren Ställen sichern und dürfen diese nur mit Schutzkleidung betreten. Und Geflügelbesitzer mit mehr als neun Tieren müssen täglich die Zahl der gelegten Eier dokumentieren. Bürger werden gebeten, tote Tiere keinesfalls zu berühren, auch nicht mit den Schuhen, und unter (0 81 51) 14 83 83 das Veterinäramt zu verständigen. 

hvp

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