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Unser Autor Christian Heinrich (l.) mit dem Preis und mit dem Redaktionsleiter des Starnberger Merkur, Peter Schiebel, der stellvertretend für alle Kollegen gratulierte.

Für die Geschichte „Der Schiri mit der Hand“

Medienpreis für Merkur-Autor Christian Heinrich

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Unser Mitarbeiter Christian Heinrich ist am Dienstagabend in München vom Caritasverband der Erzdiözese München und Freising ausgezeichnet worden.

Starnberg/München – Es war eine starke Geschichte über einen starken Mann: In unserer Weihnachtsausgabe erzählten wir auf einer knappen Seite die Geschichte von Paul Stichnoth aus Starnberg, dem einzigen Fußball-Schiedsrichter mit einer Spastik im Kreis Zugspitze. Unter der Überschrift „Der Schiri mit der Hand“ hatte unser Autor Christian Heinrich (50) aufgezeigt, wie Stichnoth mit seiner Behinderung lebt, wie Inklusion im Sport funktionieren kann – aber auch, welchen Schmähungen der 27-Jährige immer wieder ausgesetzt ist.

Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat Heinrich am Dienstagabend dafür mit dem zweiten Preis des Münchner Sozialcourage-Medienpreises ausgezeichnet. Der erste Preis ging an den Filmemacher Max Kronawitter für einen Beitrag in ARD und BR, der dritte Preis an Anna Gauto für eine Reportage im Handelsblatt. „Mit dem Preis wollen wir zu einem qualitäts- und wertorientierten Journalismus zu sozialen Themen motivieren“, sagte Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger. Und dazu gehöre Heinrichs Text.

Er habe „ohne Sensationsgier, ohne öffentlichen Pranger und dennoch eindringlich“ Paul Stichnoths Geschichte erzählt, würdigte Dr. Armin Wouters, Leiter Stabsstelle Kommunikation im Erzbischöflichen Ordinariat, in seiner Laudatio unseren Autor. „Christian Heinrich hat uns damit ein Bild gezeichnet, wie das große Thema Teilhabe am gesellschaftlichen und gemeinschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderung sich unmittelbar zeigt und bewährt in unserem Alltag vor Ort.“

Heinrich schreibt seit 25 Jahren für den Starnberger Merkur und fand in seiner Dankesrede deutliche Worte: „Es kann nicht sein, dass in unserer Gesellschaft Menschen mit Behinderung so beleidigt werden. Wir müssen auch für die Schwachen einstehen, für die, die totgeschwiegen werden sollen.“ Die preisgekrönte Geschichte „Der Schiri mit der Hand“ können Sie hier nachlesen.

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