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Mehr Platz fürs Eis: Sven Thunig (Foto) und sein Bruder Jan von der Eiswerkstatt wollen künftig mehr Sitzplätze und Liegestühle auf dem Kirchplatz anbieten. Die endgültige Genehmigung steht noch aus.

Pläne für Gastronomie

Mehr Leben auf dem Kirchplatz

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Die Eiswerkstatt will durch mehr Plätze auf dem Kirchplatz zu dessen Belebung beitragen - und durch mehr Liegestühle.

Starnberg – Zu groß, zu kahl, zu wenig belebt – die Probleme des Starnberger Kirchplatzes sind hinlänglich bekannt. Zu denen, die das ändern wollen, gehört die Starnberger Eiswerkstatt. Heuer im März sind es drei Jahre, dass die Brüder Jan und Sven Thunig mit ihrem Unternehmen in das Kreissparkassengebäude gezogen sind und ihre Spezialitäten auch an Tischen, Stühlen und Liegestühlen auf dem Kirchplatz servieren. Nun wollen sie deren Anzahl auf dem Platz deutlich erhöhen.

Bislang hat die Eiswerkstatt 30 Sitzplätze unmittelbar vor dem Ladengeschäft auf Sparkassengrund – und eine Genehmigung der Stadt für 58 Sitzplätze auf dem Kirchplatz. Deren Anzahl soll nun auf 88 erhöht werden, sodass im Außenbereich dann insgesamt 118 Sitzplätze vorhanden wären, davon 18 Liegestühle.

„Wir wollen diese Plätze näher zum Geschäft holen“, erklärt Jan Thunig im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Das heißt: Die Plätze, die sich derzeit noch vor dem Benetton-Laden befinden, sollen von der Wittelsbacherstraße weg in Richtung Telekom-Shop rücken. „Das ist für uns einfacher, wenn die direkt vor dem Laden sind“, erklärt Thunig.

An der genutzten Fläche soll sich so gut wie nichts ändern. Bislang belegt die Eiswerkstatt auf dem Kirchplatz eine Fläche zwischen 80 Quadratmetern im Winter und 104 Quadratmetern im Sommer. Künftig sollen es ganzjährig 95 Quadratmeter sein, erklärt Thunig. Insgesamt beträgt die Außenschankfläche nach Angaben der Stadtverwaltung 139 Quadratmeter.

Bauausschuss winkt Pläne durch

Der Bauausschuss des Stadtrats hatte den Plänen noch im alten Jahr seinen Segen gegeben. Bürgermeisterin Eva John hatte seinerzeit davon gesprochen, dass die Pläne dem Ziel der Stadt für eine Belebung des Kirchplatzes dienten. Einzig Gerd Weger (CSU) hatte dagegen gestimmt. Er empfand zwei Tische in der Passage als zu eng. Patrick Janik (UWG) sagte hingegen: „Es ist alles begrüßenswert, was diesen Platz weniger offen macht.“

Nun warten die Thunig-Brüder auf die Genehmigung des Kreisbauamtes, das den Vorgang derzeit bearbeitet. Ungeachtet dessen laufen die Vorbereitungen für das neue Jahr auf Hochtouren. Während des siebten Starnberger Eiszaubers vom 17. Januar bis zum 9. Februar (täglich 10 bis 21.30 Uhr) wird die Eiswerkstatt wieder die Gäste an der großen Eisbahn bewirten, unter anderem mit Crepes, Pommes und Pulled-Pork-Burgern vom Wildschwein. „Wir freuen uns schon auf die Veranstaltung“, sagt Jan Thunig.

Auch an Ideen für neue Eissorten mangele es nicht, sagt er. 18 Sorten sind immer im Angebot: „Für jede neue Sorte muss eine alte raus“, erklärt Thunig das süße Dilemma. Mit der Entwicklung der Firma seien er und sein Bruder übrigens „sehr, sehr zufrieden“, sagt er – und spricht aber auch von „immensen Kosten“, die allein schon der erforderliche zweite Standort für die Eisproduktion verursache. Thunig: „Es ist nicht so, dass wir von goldenen Löffeln essen.“

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