Die rosafarbene Treppe könnte bald von den Starnbergern genutzt werden. Der Künstler der „Wiege von Starnberg“ will dem Landratsamt ein neues Sicherheitskonzept vorlegen.
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Die rosafarbene Treppe könnte bald von den Starnbergern genutzt werden. Der Künstler der „Wiege von Starnberg“ will dem Landratsamt ein neues Sicherheitskonzept vorlegen.

Kunstprojekt

Mehr Sicherheit für „Wiege von Starnberg“

  • Laura Forster
    VonLaura Forster
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Die überdimensionale rosafarbene Treppe, die „Wiege von Starnberg“, könnte bald für Bürger freigegeben werden. Laut Landratsamt will der Künstler Andreas Sarow schnellstmöglich ein überarbeitetes Sicherheitskonzept vorlegen. Das bedeutet, dass sich das zehn Meter hohe Kunstwerk bald mit Leben füllt – vorausgesetzt, das Landratsamt erteilt die nötige Baugenehmigung.

Starnberg - „Am Montag fand im Landratsamt ein Gespräch mit dem Künstler statt“, sagte Sprecher Stefan Diebl im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. „Es waren noch einige Sicherheitsfragen offen.“ Vor allem die Personenzahl auf der Tribüne müsse überarbeitet werden. Ausgelegt ist das leuchtend magentafarbene Kunstobjekt für 700 Personen – deutlich zu viele. „Der Künstler hat bei dem Gespräch ein neues Konzept angekündigt“, sagte Diebl. „Er wird dieses zusammen mit einem neuen Bauantrag bei der Stadt einreichen.“

Wann genau das sein wird, wollten weder Andreas Sarow noch der Starnberger Projektentwickler Ehret und Klein, dem das Grundstück gehört, auf Nachfrage beantworten. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte der Künstler, der im Jahr 2019 schon mit seinem Werk „Die letzte Bastion“ für Aufsehen gesorgt hatte. Auch Ehret und Klein hofft, dass die Treppe bald genutzt werden kann. Immerhin ist der Aufbau schon zweieinhalb Monate her.

Das magentafarbene Kunstwerk soll rund ein Jahr von den Starnbergern zum Ausruhen, Unterhalten und Abschalten genutzt werden können. Danach starten die Bauarbeiten eines neuen mischgenutzten Quartiers, das auf dem Gelände entstehen soll.

Den Namen „Wiege von Starnberg“ hat die 43 Meter lange und elf Meter breite Treppe wegen der Nähe zum ältesten Bauernhaus der Region, dem Lochmann-Haus. Er signalisiert aber auch einen neuen Aufenthaltsort.

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