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Münchner Straße: Lebensgefahr an der Ampel?

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Die Ampelschaltung Münchner Straße/Strandbadstraße beschäftigt nun den Münchner Stadtrat. Am 29. Juni war es dort zu einem schweren Unfall gekommen.

Starnberg – Eine 14 Jahre alte Schülerin ist vor einer Woche bei einem Unfall auf der Münchner Straße schwer verletzt worden. Wie berichtet, war das Mädchen an der Fußgängerampel kurz vor der Einmündung der Strandbadstraße trotz Rot auf die Fahrbahn getreten und frontal von einem Auto erfasst worden.

Der Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste im Stadtrat, Michael Mignoli, nimmt den Unfall nun zum Anlass, sich die Kreuzung näher zu betrachten. Er hält die zeitversetzte Ampelschaltung für Fußgänger nämlich für lebensgefährlich. „Ein Fußgänger, der vom Landratsamt kommt und nicht hoch konzentriert ist, sieht im erweiterten Blickfeld, dass die gegenüberliegende Fußgängerampel auf Grün schaltet.“ Gleichzeitig hätte aber auch der stadtauswärts fließende Autoverkehr Grün. Mignoli gestern: „Diese Situation ist lebensgefährlich und muss unverzüglich verbessert werden.“

Bereits in der Stadtratssitzung am Montagabend hatte der BLS-Fraktionschef die Verwaltung gebeten, in der Angelegenheit Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. „Sollte auch nur der kleinste Verdacht bestätigt werden, dass der Unfall mit der zeitversetzten Ampelschaltung in Verbindung zu bringen ist, beantrage ich, diese Ampelschaltung zu korrigieren“, sagte Mingoli jetzt und legte nach: „Als Verantwortliche dieser Stadt dürfen wir nicht abwarten, bis erneut ein schwerer Unfall passiert.“ Noch diesen Monat soll sich der Hauptausschuss mit dem Thema beschäftigen.

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