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So soll das Bootshaus des Münchner Yacht-Clubs am Westufer des Starnberger Sees anschauen.

Münchner Yacht-Club

Aufbau nach dem Inferno: Das neue Bootshaus des MYC

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Der Münchner Yacht-Club hat hat seine Pläne für den Wiederaufbau des abgebrannten Bootshauses vorgestellt. Die Baugenehmigung liegt bereits vor.

Starnberg - Das Inferno ist fast auf den Tag genau zwei Jahre her: Am 6. November 2015 zerstörte ein Großfeuer das historische, unter Denkmalschutz stehende Bootshaus des Münchner Yacht-Clubs (MYC) in Starnberg. Nun stehen die Pläne für den Wiederaufbau fest und – noch besser: Die Baugenehmigung liegt bereits vor. 

Demnach soll das Bootshaus nach dem historischen Vorbild wiederaufgebaut werden. „Der Starnberger See erhält so eines seiner markanten und weithin sichtbaren Wahrzeichen zurück“, sagt Andreas Ubrig, Vorstand Haus und Hof beim MYC. In dem Holzbau wird unter anderem Platz für die Beiboote, das Segellager und für Schlafkojen sein. In einer von Präsident Niko Stoll einberufenen außerordentlichen Versammlung haben die Mitglieder grünes Licht für die Pläne gegeben, die mit Stadt, Landratsamt sowie Bayerischer Schlösser- und Seenverwaltung abgestimmt seien. 

Die Kosten belaufen sich auf „unter eine Million Euro“, sagt Ubrig. Eine Summe, die der Verein aufbringt, unter anderem durch eine einmalige Umlage bei seinen rund 500 Mitgliedern „im dreistelligen Bereich“. Baubeginn ist demnächst: Spielt das Wetter mit, sollen Bodenplatte und Gründung noch vor Weihnachten fertig sein. 

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