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Nach Unfall in Starnberg

Verfolgungsjagd über 40 Kilometer

Rund 40 Kilometer weit fuhr eine Frau aus Peißenberg in der Nacht auf Samstag Polizei und Geschädigten davon, bis sie gestellt wurde. Der Anlass für ihre Flucht war ein kleiner Unfall.

Starnberg/Traubing – Eine Peißenbergerin (48) hat in der Nacht auf Samstag auf der B2 zwischen Starnberg und Weilheim versucht, sowohl der Polizei als auch Unfallgeschädigten zu entkommen. Geschafft hat sie es nicht.

Gegen 23.30 Uhr stand die Frau mit ihrem Wagen vor einer roten Ampel auf der Münchner Straße in Starnberg in Fahrtrichtung Süden. Beim Losfahren touchierte die Frau einen Pkw neben sich, teilte die Polizei mit, lenkte gegen, schleuderte und touchierte einen weiteren Pkw vor sich. Danach fuhr sie unbeirrt weiter und konnte von den Geschädigten nicht zum Anhalten bewegt werden. Sie fuhr weiter Richtung Weilheim – und die Polizei hinterher.

Ein Geschädigter sei der Dame bis nach Weilheim nachgefahren, teilte die Starnberger Inspektion am Samstag mit. Dort erkannte sie vermutlich einen der nach ihr suchenden Streifenwagen und wendete. Letztlich konnte sie in Traubing von Weilheimer Polizisten angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. 

Weiter heißt es im Bericht: „Zur Klärung ihrer Fahrtüchtigkeit wurde bei ihr eine Blutentnahme durchgeführt. An den beschädigten Pkw der Geschädigten entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von insgesamt 2400 Euro. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand. Sie muss sich nun wegen zweimaligem unerlaubten Entfernen vom Unfallort und einer Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Ebenso steht sie im Verdacht auf ihrer Weiterfahrt nach Weilheim mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten begangen zu haben.“

Rubriklistenbild: © dpa / Carsten Rehder

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