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Kunstvolle Werbung an der Hausfassade: Eveline Ofner und Erik Ertel sind mit der Einrichtung ihrer Sushi-Bar „Fisherman’s“ an der Bahnhofstraße beschäftigt.

Neue Sushi-Bar

Sushi – traditionell, vegan und anders

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Starnberg – Starnberg bekommt eine neue Sushi-Bar in der Bahnhofstraße. Inspiriert wurden die Betreiber von einem Aufenthalt in Südostasien.

Wer „Fisherman’s“ hört oder liest, denkt wohl unwillkürlich an die minzigen Lutschbonbons gleichen Namens. So wie Erik Ertel. Er und seine Partnerin Eveline Ofner, Betreiberin des Wirthauses im Tutzinger Hof in Starnberg, verbinden mit „Fisherman’s“ aber auch gemeinsame Urlaubserinnerungen an die thailändische Insel Ko Khram. Dort haben sie die für sie unvergesslichen Erzeugnisse der Küche des Strandrestaurants „Fisherman’s“ genossen. Und unter der Bezeichnung „Fisherman’s“ werden die beiden Wirtsleute in wenigen Wochen ein neues Lokal in Starnberg eröffnen. Eine Sushi-Bar. 

Zubereitung von Sushi vor den Augen der Gäste

Aufmerksame Passanten haben bereits vor wenigen Tagen die ersten Vorboten der neuen Gastronomie an der Bahnhofstraße entdeckt – gleich gegenüber der Bahnüberführung beim Heimatmuseum. An dem Eckgebäude ziert ein Wandfresko die Hausfassade. Ein Fischerboot in aufgewühlter See mit dem Schriftzug „Fisherman’s Sushi & Bar“ ist dort zu sehen und zu lesen. Knorrig, rustikal, bodenständig und gemütlich soll es in dem knapp 30 Sitzplätze fassenden Lokal zugehen (hinzu kommen noch um die 20 Plätze auf derTerrasse). 

Industriestahl mit Patina und Rost und Altholz sollen die Einrichtung dominieren. Denn von Schnickschnack und Schickimicki wollen Eveline Ofner und Erik Ertel absolut nichts wissen. Warum Sushi? Die Wirtin kennt sich mit euroasiatischer Küche aus. Mit der war sie erfolgreich, damals in Königsbrunn, bevor sie nach Starnberg kam, den Tutzinger Hof übernahm und ihn wieder zu dem Traditionswirtshaus machte, das er einmal war. „Fisherman’s“ wird für sie und ihre Mitarbeiter eine Herausforderung. Denn das Lokal an der Bahnhofstraße hat keinen Platz für eine höheren gastronomischen Ansprüchen geeignete Küche. Für Sushi benötigt Eveline Ofner die auch nicht. Die asiatischen Häppchen werden an einer eigenen Theke frisch zubereitet – jeder Gast kann dabei zuschauen. 

Eröffnung: Zwischen Ende Juni und Mitte Juli

Weil aber nicht jedermann und jede Frau Fisch mögen, wird es Alternativen geben. Auch bei Sushi: neben traditionell vegan und andere, neue Kreationen. Die warmen Speisen werden im Wirtshaus am Tutzinger Hof zubereitet. Auf ihre Kosten werden auch die die Gäste mit dem süßen Gaumen kommen. Die Wirtin legte Wert auf feine Desserts zum Abrunden des Menüs: Mousse, Kuchen, kleine, leichte Leckereien. „Wer Sushi isst, möchte sich seinen Magen nicht überladen“, weiß Eveline Ofner. 

Auf der Getränkekarte werden die Fisherman’s-Gäste die aus dem Wirtshaus am Tutzinger bekannten Biere finden, eine übersichtliche Auswahl an Weinen „vom 0,1-Liter-Glas bis zur Flasche, alles offen und nach gewünschter Menge“. Apropos Wein: Sushi verlangt kräftige Trauben, die sich gegen die intensiven asiatischen Aromen behaupten und sie unterstützen können. Das sind Ofner und Ertel noch experimentierfreudig auf der Suche, erzählt die Wirtin und lächelt vielversprechend. Eröffnungstermin: Irgendwann zwischen Ende Juni und Mitte Juli.

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