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Das Leitungsteam des Förderkreises (v.l.): Gisela Huber, Sprecher Uwe Rupprecht, Ursula Freymadl-Kupfer, Hannelore Uffelmann, der stellvertretende Sprecher Anton Modl, Max Gerl, Sieglinde Loesti und Ernst Pfandorfer.  

Förderkreis Seniorentreff Starnberg

Neuer Vorstand, eine Spende und Frauenüberschuss

Zwei neue Mitglieder begrüßte der Vorstand des Förderkreises des Starnberger Seniorentreffs vergangene Woche in seinen Reihen. Zudem freute sich der Förderkreis über eine großzügige Spende. 

Starnberg – Zwei neue Mitglieder reihen sich in das Leitungsteam des Förderkreises Seniorentreff Starnberg ein. Bei der jährlichen Mitgliederversammlung im Pfarrzentrum St. Maria wurden Ernst Pfandorfer und Hannelore Uffelmann einstimmig in ihre Ämter als Vorstand und Rechnungsprüferin gewählt.

Sie ersetzen Jutta Marten und Anneliese tum Suden-Weickmann, die sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Förderkreisarbeit zurückziehen. Ansonsten blieb der Förderkreisvorstand unverändert: Uwe Rupprecht, Anton Modl, Ursula Freymadl-Kupfer, Gisela Huber, Max Gerl und Sieglinde Loesti wurden einstimmig im Amt bestätigt. Auch Altbürgermeister Ferdinand Pfaffinger wählten die etwa 50 anwesenden Mitglieder wieder zu einem der beiden Rechnungsprüfer.

Anton Modl trug eine Bilanz vor

Der stellvertretende Sprecher des Leitungsteams, Anton Modl, legte in der Versammlung eine Bilanz vor. „Zur Gründung im Januar 2006 hatte unser Verein 35 Mitglieder, Ende 2017 waren wir bei 539 Mitgliedern, aktuell sind es 549“, berichtete er. Die Mitglieder unterstützen mit ihren regelmäßigen Beiträgen den Seniorentreff, nachdem sich der Diözesanverband Augsburg vor zwölf Jahren aus der Finanzierung zurückgezogen hatte.

Auch die Entwicklung der Besucherzahlen des Seniorentreffs listete Modl auf. „1994 hatten wir 494 Besucher, im vergangenen Jahr waren es 1217“, freute er sich. „Das ist ein beachtlicher Anstieg.“ Aber: Es gebe beim Seniorentreff einen deutlichen Frauenüberschuss. „69 Prozent der Besucher sind weiblich, nur 31 Prozent männlich“, berichtete Modl. Die Männer sollten sich also ranhalten, lautete seine Aufforderung. Und eine weitere Hausaufgabe gab Modl seinen Zuhörern auf den Weg: „Werbt bitte für neue Mitglieder und Spender“, appellierte er an die Förderkreismitglieder. „Obwohl wir über 500 Leute sind, können wir langfristig nur bestehen, wenn wir neue Mitglieder gewinnen, weil immer wieder jemand stirbt.“

190 Ehrenamtliche engagieren sich beim Seniorentreff

Modl dankte außerdem den 190 Ehrenamtlichen, die sich beim Seniorentreff in der Hanfelder Straße 10 engagieren, um ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. So können die Besucher des Seniorentreffs unter anderem an Ausflügen, Computerworkshops, Sprachkursen und verschiedenen Sporttrainings teilnehmen – ein Angebot, das aber auch ohne die Arbeit des Förderkreises kaum möglich wäre.

Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden seien im Laufe dieses Jahres 20 000 Euro für den Seniorentreff zusammengekommen, sagte Modl. Die nächsten 500 Euro überbrachte Evelyn Krischke von der VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg, die Modl und Förderkreis-Sprecher Uwe Rupprecht in der Versammlung einen Spendenscheck über diese Summe überreichte.  

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