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La Vineria hat seine Wurzeln im Friaul. Von dort kommen die Wirtsleute Daniele Plazzotta und Francesca Crovatto (l.), deren Mutter Carla mit Ehemann Franco Martini (r.) sowie Küchenchef Simone Falcomer (MItte).

Gastronomie

Kulinarische Grüße aus dem Friaul

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Der etwas andere Italiener hat in Starnberg seine Pforten geöffnet. Das „La Vineria“ bietet authentische Küche an der Kaiser-Wilhelm-Straße. 

Starnberg – Noch ein Italiener in Starnberg? Ja. Das neue Restaurant heißt „La Vineria“. Aber nein: Es ist kein weiteres italienisches Lokal in der Kreisstadt. Es ist der Nachfolger des „Al Torchio“ an der Kaiser-Wilhelm-Straße. Und es ist ein etwas anderer Italiener, der „Gusto italiano“ , wie es im Namenszusatz heißt, verspricht – italienischen Geschmack, italienischen Stil, authentische, landestypische Küche. Einen Pizza-Ofen sucht man in dem Restaurant vergeblich.

Die Küche kommt hauptsächlich aus dem Friaul, der ursprünglichen Heimat der jungen Wirtsleute Francesca Crovatto (30) und deren Freund und Partner Daniele Plazzotta (32). Aber auch Spezialitäten aus anderen italienischen Regionen werden die Gäste auf der Speisekarte finden. Dafür sorgt der ebenfalls aus dem Friaul stammende Küchenchef Simone Falcomer.

Sommelier hilft bei Weinwahl

Wie der Name des Lokals verrät, liegt ein Schwerpunkt im „La Vineria“ auf Wein – auf den Rebenprodukten aus dem Friaul sowie aus anderen Weinanbaugebieten des italienischen Stiefels. Wer nur auf einen Aperitivo ins „La Vineria“ kommt – ein Glas Wein, vielleicht mit einem kleinen Imbiss (Schinken, Käse, Wurst, Brot, Oliven etc.) –, ist ebenso gerne gesehen wie der hungrige Gast, der Appetit auf den Mittags- oder Abendtisch hat. Ein Sommelier aus Italien, natürlich auch aus dem Friaul mit Namen Gian Claudio, wird die passenden Weinempfehlungen geben.

Das Mittagsmenü wechselt zweimal in der Woche und bietet zwei bis drei Vor- und Hauptspeisen – aktuell zwei Pastagerichte und je einmal Fisch (Seebarschfilet) und Fleisch (aufgeschnittenes Hühnerfilet), jeweils mit Salat. Die Abendkarte bietet Antipasti (etwa Tintenfisch kurzgebraten mit Büffelschnee, grünem Spargel und Bärlauch-Püree), Nudel- und Reisgerichte (Beispiel: Buchweizennudeln mit Kalbsragout) und Hauptgerichte (Makrele mit Zwiebeln und Aprikose oder Kalbsbäckchen in Barolo-Sauce auf Kartoffelschaum). Die Karte wechselt alle zehn Tage.

Keramik, Eiche und Glas

Mehr als ein Vierteljahr haben Francesca und Daniele mit ihren Familien und Freunde das Lokal auf Vordermann gebracht. Sehr viel Eigenleistung steckt in der Sanierung der Räume. Der anvisierte Eröffnungstermin musste mehrmals verschoben werden, weil es zum Teil zu Lieferverzögerungen bei den aus Italien bezogenen Einrichtungsgegenständen gekommen war. Das Interieur ist komplett ausgetauscht worden, bis auf den zentralen Küchenblock aus Edelstahl, der sich in die neue Einrichtung integrieren ließ. Italienisch kommt das Ambiente daher, das geprägt ist von hellem, naturbelassenem Eichenholz, italienischer Keramik und Glas. Seit Donnerstagabend ist „La Vineria“ geöffnet. Es bietet innen 40 Gästen Platz. Die geräumige Terrasse vor dem Lokal ist für 30 Personen ausgelegt. 

La Vineria ist geöffnet Montag bis Freitag von 10.30 bis 15 Uhr (Küche ab 11.30 Uhr) und wieder ab 18  Uhr (Küche von 18.30 bis 22 Uhr), Samstag ab 18 Uhr. Sonntag ist Ruhetag (außer am 30. April ab 18 Uhr). Reservierung: Telefon (0 81 51) 7 50 28 22.

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