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In Erling-Andechs haben es die Aktiven der Böllerschützen krachen lassen.
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Zwei Kanonen und verschiedne Böller feuerten die Schützen im Feldafinger Klaus-Buchheim-Stadion zur Begrüßung des neuen Jahres ab. Unter den Schaulustigen befand sich auch eine Reisegruppe aus Berlin, die am Starnberger See den Jahreswechsel feierte.
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Die Inninger und ihre Hechendorfer Böllerschützen-Kameraden (r.) warteten mit dem Anschießen bis zum Einbruch der Dämmerung.
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Die Stockdorfer Schützen erhielten Unterstützung aus Planegg und Buchendorf.

Brauchtum

Mit Feuer und Rauch das neue Jahr begrüßt

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Das neue Jahr mit lautem Böllerknallen begrüßen – das hat Tradition in einigen Gemeinden im Fünfseenland.

Landkreis – So fanden sich am Neujahrstag in Feldafing auf Einladung des örtlichen Böllerschützenvereins gut 300 Schaulustige ein. Im Klaus-Buchheim-Stadion brachten 13 von den 16 Aktiven – darunter zwei Frauen – des gut 100 Mitglieder zählenden Vereins ihre Geräte in Position. Abgefeuert wurden zwei Kanonen, jede besetzt mit zwei Schützen, fünf Handböller und drei Schaftböller. Insgesamt schossen die Feldafinger 13 Formationen. Unter den Zuschauern und Zuhörren war auch wieder eine Busladung von aus Berlin angereisten Gästen. Sie wohnen im Feldafinger Hotel Residence. Das Böllerschießen gehört jedes Jahr zum Programm der Reisegruppe, verriet der langjährige Schießmeister und aktuelle zweite Vorstand der Böllerschützen, Horst Becker. Er ist mit 78 Jahren der älteste aktive Schütze und freut ich bereits auf die 25-Jahr-Feier, die der Verein im Juni dieses Jahres begehen wird. Die Feldafinger Böllerschützen haben als einzige im Landkreis Starnberg einen eigenständigen Verein gegründet. Böllerschützengruppen in anderen Gemeinden des Landkreisen seien Unterabteilungen von Schützen- oder Veteranenvereinen, erklärte Becker.

Die Feldafinger treffen sich einmal im Jahr zum Übungsschießen. Da sind sie mit ihren Kameraden von den Erlinger Böllerschützen auf einer Wellenlänge. Die hatten Anfang Oktober vor den Toren ihres Dorfes einen Übungsnachmittag unter Leitung ihres Schussmeisters Thomas Stumbaum. Der führte auch am gestrigen Neujahrstag das Kommando. Im Garten des Rathauses gaben acht Aktive des Vereins mit Hand- und Schaftböllern und der kleineren Kanone – für das größere Gerät reichte der Sicherheitsabstand zum Publikum nicht aus, berichtete der Schussmeister – jeweils fünf Schüsse ab. Nach dem Anschießen klang die Veranstaltung gesellig bei Lebkuchen, Glühwein und Bier aus.

Die Böllerschützen der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Inning wartete mit dem Neujahrsanschießen, bis die Dämmerung einsetzt. Ab 16 Uhr krachten dann auf dem alten Sportplatz in der Ammerseegemeinde die Böller, dazu trugen auch die Schützen aus Hechendorf bei. Um die gleiche Uhrzeit wurde es auch in Stockdorf laut. An der Fleckhamer Straße begrüßten die örtlichen Böllerschützen und ihre Kameraden aus Buchendorf und Planegg das neue Jahr mit Feuerstößen und Pulverdampf.

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