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Klaus Böker mit Hund Snoopy: Seit Ende November kümmert sich der 64-Jährige um den Mischling. 

Percha Beach

Rasierklinge im Köder: Hund Snoopy ist gerettet

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Ein Hundehasser hat im Erholungsgebiet Percha Beach mindestens einen präparierten Köder ausgelegt. Die Polizei sucht den Täter und Zeugen.

Percha – Er hat es geschafft: Snoopy lebt. Der 15 Monate alte Pointer-Mix hat einen ganz übel präparierten Köder gefressen, den offenbar ein Hundehasser ausgelegt hatte. Nach einer Operation und einer Nacht in der Tierklinik in Weilheim sollte Snoopy am Freitagnachmittag wieder nach Hause kommen.

Herrchen Klaus Böker ist mit Snoopy am Mittwoch zwischen 15 und 17 Uhr im Erholungsgebiet Percha Beach spazieren. Als sie wieder zu Hause sind, merkt der 64 Jahre alte Rentner schnell, dass es dem Hund nicht gut geht. „Er hat sein Fressen komplett wieder ausgespuckt“, erzählt er im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Nach einer weiteren Runde am Donnerstag spitzt sich die Situation dramatisch zu. Snoopy erbricht sich erneut – und spuckt dabei eine etwa drei Zentimeter lange Rasierklinge aus.

Beim Tierarzt der nächste Schock: Auf dem Röntgenbild ist ein weiterer metallischer Gegenstand in Snoopys Körper zu sehen. Klaus Böker fährt mit dem Hund in die Tierklinik nach Weilheim. Nachdem andere Methoden keinen Erfolg bringen, entscheiden sich die Ärzte, den Mischling zu operieren und ihn so von dem Fremdkörper zu erlösen. Letzten Endes holen sie eine Nadel aus seinem Körper. Es sieht nach dem glücklichen Ende einer hinterhältigen Tat aus.

Beide Teile – Klinge und Nadel – müssen nämlich in einem präparierten Köder gesteckt haben. Wann genau auf den letzten beiden Runden Snoopy diesen Köder gefressen hat, kann Klaus Böker nicht sagen, aber: „Ich habe jetzt natürlich Angst, wenn ich mit ihm wieder spazieren gehe.“

Die Polizei hält es nicht für ausgeschlossen, dass in dem Erholungsgebiet weitere Köder ausgelegt sind. Die Starnberger Beamten empfehlen allen Hundehaltern deshalb, besonders aufmerksam zu sein. Darüber hinaus bittet sie Zeugen, sich unter Telefon(0 81 51) 36 40 zu melden.

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